Mark Brandis (22) – Lautlose Bombe (2/2)

Titel: Mark Brandis (22) – Lautlose Bombe / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Michael Lott, Claudia Urbschat-Mingues, Martin Keßler, Jacob Weigert ua

Inhalt: 2131: Mark Brandis folgt den Spuren, die sein Halbbruder Nat quer über den Planeten hinterlassen hat, zuerst auf die Kerguelen und dann nach Nordafrika. Der Geheimdienst der Union ist Brandis mal einen Schritt voraus, mal versucht er, ihn einzuholen. Doch was wirklich mit den biologischen Kampfstoffen geschehen soll, ahnt noch niemand.


Nachdem beim ersten Teil gegen Ende endlich Schwung in die Geschichte kam, war ich auf diesen zweiten Part eigentlich ziemlich gespannt. Und tatsächlich hat er mir sehr viel besser gefallen. Man ist mit Brandis, Grischa und Co. wieder auf Mission und auf der Spur von Marks Halbbruder Nat. Das hat Tempo, ist abwechslungsreich und spannend. So mag ich die Geschichten um den Commander. Überrascht hat mich der Ausgang der Geschichte bzw das Ende von Nats Plänen. Solch eine drastische „Lösung“ hatte ich von dieser Serie nicht erwartet, die ja oft genug auch das Menschliche in den Mittelpunkt rückt. Trotzdem hat es mir gefallen. Es fällt auf, ist unerwartet und hat so seinen ganz speziellen Reiz. Es schadet übrigens nicht, der Geschichte aufmerksam zu folgen, denn hier werden Verwicklungen aufgezeigt, die durchaus komplex sind und sicher in späteren Folgen noch mal von Bedeutung sein werden.

Es ist leider bei meinem ersten Eindruck von Jacob Weigert alias Nat West geblieben. Mit seiner ruhigen, fast sanften Stimme habe ich ihm den verzweifelten Bösewicht nicht so recht abnehmen können. Gut, dass seine abschließende Rede wenigstens inhaltlich schockierend ist. Davon abgesehen trifft man hier auf die bereits lang vertrauten Stimmen. Souverän wie eh und je meistern die Sprecher ihre Rollen.

Musikalisch legt diese Fortsetzung ebenfalls einen guten Zahn zu. Es sind wieder mehr imposante Stücke zu hören, die die Dramatik des Geschehens und sein Tempo unterstreichen.

Das Covermotiv ist hier wieder weniger eindeutig als beim ersten Teil, lässt aber Weltraumstimmung aufkommen. Mit dem Fadenkreuz und der Textzeile wird auch schnell deutlich, dass diese Geschichte eine gewisse Dramatik  aufbietet.

Fazit: Deutlich spannender und rasanter als der erste Teil und somit wieder eher nach meinem Geschmack was diese Serie angeht.

 

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