Die Earlam Chroniken (S.01 E.05) – Highgate Cemetery

Titel: Die Earlam Chroniken (S.01 E.05) / Verlag: Independent Standard / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher: Klaus Dieter Klebsch, Simon Jäger Jan-Phillip Jarke, Marcantonio Moschettini, Jens Kaufmann ua

Inhalt: Der spannende Krimi im alten London um 1930. Die Ereignisse überschlagen sich. Ethans Aufenthaltsort ist immer noch nicht unklar. Es gibt neue Hinweise, die im Zusammenhang mit Pauls dramatischen Unfall zu stehen scheinen. Paul wird zusätzlich mit der eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Doch nach den Ereignissen auf dem Highgate Cemetery ist nichts mehr, wie es einmal war. Die Entdeckungen, die die beiden Brüder machen, bringen sie immer weiter in Gefahr. Manche Geheimnisse sollten besser nie gelüftet werden.


Diese Folge setzt nahtlos dort an, wo ihr Vorgänger endete. Entsprechend bleibt natürlich auch die Spannung erhalten. Zunächst hinsichtlich der Frage, wohin Ethan verschwunden ist. Diese Frage wird recht schnell und erschreckend beantwortet. Glücklicherweise gelingt seine Rettung. Kaum hat man erleichtert durchgeatmet, warten bereits die nächsten Überraschungen. Ethan forscht nach, was zu Pauls verhängnisvollem Unfall führte, und Paul erscheinen die Umstände seltsam, unter denen Ethan gefunden wurde. Vor allem die erste Frage hat mich sehr interessiert, da ich mit der vorigen Folge erst in die Serie eingestiegen bin. Ehrlich gesagt, bin ich erleichtert, dass sie nicht in den drei Folgen davor beantwortet worden zu sein scheint. Was hier über den Unfall herauskommt, klingt jedenfalls schon mal vielversprechend. Doch auch Pauls Erkundigungen sind ganz interessant, zumal bei ihm immer auch die Vergangenheit seiner Familie eine Rolle spielt. Es ist also immer etwas los in dieser Folge, so dass Langeweile keine Chance hat. Und was hier ans Tageslicht kommt, klingt vielversprechend für die nächsten Episoden.

In Sachen Sprecher gibt es keinen Grund zum Klagen. Von Jan-Philipp Jarke über Martin Wehrmann bis hin zu Klaus Dieter Klebsch und Simon Jäger machen alle einen guten Job. Für Jens Kaufmann alias Ethan würde ich mir nur ab und zu einen energischeren und selbstbewussteren Ton wünschen. Das wäre für diese Rolle völlig gerechtfertigt.

Muskialisch kommt auch diese Folge mit einer Mischung aus recht typischen Krimiklängen daher, bei denen man sofort weiß, welchem Genre man gerade lauscht, und Stücken im altmodischen Stil um der Zeit gerecht zu werden, in der die Story spielt. Eine harmonische Kombination, die für das erforderliche Flair sorgt.

Auch wenn ich wieder keinen deutlichen Zusammenhang zwischen Handlung und Covermotiv finde, so gefällt es mir doch ganz gut. Es ist schön düster, wie es einem Krimi steht, und die Flamme ist ein Blickfang.

Fazit: Eine durchgängig spannende Folge, die erstaunliche Antworten auf einige Fragen gibt, bei der aber immer noch auch genügend Fragen offen bleiben, so dass man mit Neugier auf die nächste Episode wartet.

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