Dark Mysteries (01) – Fuchsjagd

Titel: Dark Mysteries (01) – Fuchsjagd / Verlag: Winterzeit / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher: Magdalena Turba, Kim Hasper, Bernd Rumpf und Tanya Kahana

Inhalt: Die Pfloecke bohrten sich erbarmungslos in die vermoderten Koerper, die den Gang saeumten. Und hatten kurz darauf auch das einzige lebende Wesen er- reicht Al. Wir sahen, wie sich die Spitzen in sein Fleisch bohrten. Er wurde auf- gespießt wie ein Grillhaehnchen. Fassungslos klebten meine Augen am Bildschirm. So grausam das Geschehen auch war ich konnte sie nicht abwenden. Warum, weiß ich nicht, aber ich musste zusehen, bis Als Körper vollstaendig durchloechert war, er aufhoerte zu zucken, sich zu winden. Erst dann senkte ich den Blick.


„Will man uns quälen? So wie in diesen Filmen? Hostel und SAW. Habt ihr die gesehen?“ fragt Al zu Beginn dieser ersten Folge. Elaine kennt beide nicht. Ich allerdings schon! Und deshalb hat mir die Handlung hier nichts Neues geboten. Eine Gruppe junger Leute wird eingesperrt. Um sich zu befreien müssen sie mörderische Aufgaben bewältigen. Gleichzeitig überwacht ein unsichtbarer Spielmacher sie dabei und studiert, wie weit sie dabei zu gehen bereit sind. Bekanntmermaßen sehe ich das mit langhin vertrauten und neu aufgegossenen Handlungsmustern nicht so eng, solange es gut gemacht ist. Das ist hier der Fall. Die Prüfungen sich abwechslungsreich und erschreckend. Es ist spannend zu verfolgen, wie die Gruppe sie bewältigt. Ein paar Ekel-Szenen gibt es auch, passt! Das Ende hält dann noch mal eine Überrschung bereit. Mit irgendeiner finalen Wendung hatte ich zwar gerechnet, mit diser allerdings nicht. Sie ist zwar auch nichts noch nie Dagewesenes, aber durchaus überraschend.

Ein übersichtlicher Sprechercast bringt diese Geschichte zu Gehör und legt sich dabei mächtig ins Zeug.  Magdalena Turba, Kim Hasper, Bernd Rumpf und Tanya Kahana liefern durchweg eine überzeugende Leistung ab. Jedem habe ich die Panik während der „Prüfungen“ sofort abgenommen. Und auch sonst haben sie mir ein gutes Bild der so verschiedenen Charaktere vermittelt.

Musikalisch wird aus dem Vollen geschöpft. Kaum eine Minute Handlung ohne Untermalung. Dabei gibt es neben Stücken, die erst recht an Filme wie die bereits genannten erinnern, auch viel Stück der härteren Gangart zu hören.  Solche Hard Rock bzw Heavy Metal Musik muss man mögen. Sie sind sicher nicht jedermanns Geschmack. Mir haben sie ganz gut gefallen. Allerdings hätte für mich nicht jede SZene untermalt sein müssen. Das war mir hier einfach zu viel. Da geht auch irgendwann die Wirkung flöten.

Das Cover ist durchaus augenfällig und lässt auch auf eine spannende Geschichte wie diese schließen. Allerdings sehe ich nicht mal ansatzweise einen Zusammenhang zwischen dem Motiv und der Story.

Fazit: Eine spannende Geschichte m Fahrwasser von SAW & Co, die mit einer ordentlichen Portion Grausamkeit einem überaschenden Ende bei mir punkten konnte.

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