Dark Mysteries (02) – Das Loch

Titel: Dark Mysteries (02) – Das Loch / Verlag: Winterzeit / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Melanie Hinze, David Turba, Yvonne Greitzke, Björn Schalla

Inhalt: Ein junges Paar verirrt sich nachts im strömenden Regen in einem Wald. Als sie auf eine weitere Frau treffen, die sich auch verirrt zu haben scheint, stoßen sie auf eine einsame, scheinbar verlassene Hütte. Die drei suchen Schutz in der Hütte, zumal irgendjemand sie mit Pfeilen beschießt. Dort empfängt sie ein Verrückter, vor dem sie in eine Bodenluke fliehen müssen. Sie sind nun Gefangene in einem labyrinthartigen Gewölbe, das schreckliche Geheimnisse und Überraschungen birgt.


Ein unheimliches, verlassenes Haus im Wald, ein Pärchen, das dort bei strömendem Regen auf den schieren Horror trifft…es gibt Rezepte für Geschichten, die bei mir so gut wie immer aufgehen. Entsprechend gut hat mir auch „Das Loch“ gefallen, das deutlicher in Richtung „Horror“ geht als sein Vorgänger. Ähnlich sind sich die beiden Folgen allerdings darin, dass die Ideen nun wirklich nicht neu sind. Mich kümmert das in diesem Fall aber wenig, dafür funktioniert die Idee hier einfach zu gut. Da das Hörspiel mit rund 47 Minuten nicht gerade lang ist, ist gewährleistet dass so etwas wie Langeweile nicht aufkommt. Es geschieht eigentlich immer etwas und auch wenn mich die entscheidende Wendung nicht überrascht hat -so etwas musste einfach kommen um der Story den letzten Schliff zu geben- so habe ich mich prima unterhalten gefühlt.

Erneut lauscht man einer recht kleinen Gruppe von Sprechern. Björn Schalla, Melanie Hinze und Yvonne Greitzke habe ich gerne zugehört. Sie geben eine unterhaltsame Truppe junger Leute ab und bringen gut rüber, wie unterschiedlich sie im Wesen sind. David Truba dürfte demnach die Rolle des Hausherren des finsteren Walddomizils zukommen und sorry, seine Darbietung fand ich ziemlich übertrieben. In meinen Augen klang er kaum menschlich.  Auch wenn ein gesunder Schuss Trash zur Geschichte gehört, möchte ich mich nicht wie in der Geisterbahn fühlen.

Musikalisch hält sich diese Folge etwas mehr zurück als der Vorgänger und ich habe die eingesetzten Stücke als ganz passig empfunden.

Mit viel gutem Willen kann ich dieses Mal sogar einen Zusammenhang zwischen Covermotiv und Story erkennen. Schön düster und mysteriös wirkt es auf jeden Fall.

Fazit:  Mir hat „Das Loch“ besser gefallen als die erste Folge. Ich mag diese trashige Art von Horror und habe mich von der rasanten Geschichte gut unterhalten gefühlt. Geschichten dieser Art darf es gerne mehr in der Reihe geben!

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