John Sinclair (76) – Herrin der Dunkelwelt

Titel: John Sinclair (76) – Herrin der Dunkelwelt / Verlag: Lübbe Audio / Spielzeit: ca. 53 min / Sprecher: Frank Glaubrecht, Klaus Dieter Klebsch, Susanna Bonasewizc ua

Inhalt: Karas dunkle Schwester Alassia ist mit unheimlichen Kräften ausgestattet. Dennoch überlebte sie den Untergang von Atlantis vor 10.000 Jahren nur, indem sie den Trank des Vergessens an sich brachte. Kara sucht den Trank seit langer Zeit, aber Alassia ist nicht bereit, ihn herzugeben. Von Rachsucht getrieben, lockt sie dutzende Menschen in eine Dimensionsfalle, um ihre Macht zu beweisen. Für Kara und John Sinclair beginnt ein Kampf um Leben und Tod.


Diese Folge war dann wohl die berechtigte Strafe dafür, dass ich so mittendrin in die Serie eingestiegen bin ohne viel darüber zu wissen. Jedenfalls hatte ich beim ersten Hören meine liebe Mühe damit, sämtliche Charaktere -ausgenommen natürlich Sinclair und Suko- auf die Reihe zu bekommen und nach „gut“ und „böse“ zu sortieren. Bei meinen Nachforschungen ist mir dann aufgefallen, dass diese Folge Elemente verschiedener anderer Geschichten zu der Story um die Herrin der Dunkelwelt vermischt. Es hat sich allerdings gelohnt, denn beim zweiten Hören konnte ich mich dann ganz auf die Handlung konzentrieren und die hat mir gefallen. Es wird zu keiner Minute langweilig, immer ist etwas los und Spannung und Action unterhalten einen bis hin zum Ende.

Gegner von Erzählerin Alexandra Lange dürfen sich freuen: von ihr ist in dieser Folge wenig zu hören. Wobei ich ihre Märchen-Stimme an sich mag. Nur passt sie halt nicht zu der Serie. Statdessen wird es meist Frank Glaubrecht überlassen, Erzählpassagen zu übernehmen.  Susanna Bonasewicz hätte ich in der Rolle der Kara niemals herausgehört. Da hört man, wie wandlungsfähig ihre Stimme ist. Gefreut habe ich mich über den recht kleinen Auftritt von Klaus Deiter Klebsch,  der einen wunderbar schmierigen Zuhälter abgibt.

Was Musik und Geräusche anbetrifft, hat mich diese Folge wirklich überrascht. Das klingt geradezu nach dem Soundtrack eines Films. Und das trägt natürlich wesentlich dazu bei, die nötige Atmosphäre für die Geschichte zu erzeugen.

Also bedrohlich oder unheimlich wirkt das Covermotiv auf mich nicht gerade, auch wenn die Dame unten links so schockiert schaut. Aber mit den düsteren Farben zeigt sich das Motiv immerhin recht stimmungsvoll.

Fazit:  Ich musste mich erst einfinden, aber ich denke, wer das Sinclair-Universum ohnehin auf dem Schirm hat, wird sich mit dieser Folge gut unterhalten fühlen. Die Geschichte ist actionreich und wird bis zum Ende hin niemals langweilig. Und ein toller Soundtrack sorgt für das berühmt-berüchtigte „Kino im Kopf“.

2 Comments

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  1. Okay, als Einstieg taugt das wirklich nicht allzu viel mit dieser Folge *lol*

    Interessant finde ich, dass Du jetzt als Neueinsteiger das mit der Erzählerin ansprichst. Denn vorher war es ja bis Folge 70 Kerzel, es gab ein großes Geschrei unter den Fans nach dem Wechsel, aber wenn man 70 Folgen nix anderes hatte, kann man schwer urteilen. Dass Du als Neuling jetzt aber das gleiche sagst, finde ich interessant 🙂

    1. Also ich hatte auch früher schon mal eine Folge gehört. Daher weiß ich halt auch, dass da noch Kerzel den Erzähler gegeben hat.
      Die Serie hat mich aber damals nicht wirklich interessiert. Und was mich nicht in irgendeiner Form auch interessiert, kommt nicht auf die Seite.
      Als dann das Geschrei losging, habe ich noch mal reingehört und seitdem höre ich doch immer mal wieder eine Folge.
      Und da habe ich halt auch auf die Erzählerin geachtet, über die sich alle so aufregen.
      Wie geschrieben: ich mag diese Stimme, nur nicht gerade für diese Serie.
      🙂

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