Dorian Hunter (19) – Richtfest

Titel: Dorian Hunter (19) – Richtfest / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 73 min / Sprecher: Frank Gustavus, Iris Artajo, Detlef Tams, Lilli Martha König ua

Inhalt: Nach dem Tod ihres Oberhaupts nimmt die Schwarze Familie Dorian Hunters Mitstreiter ins Visier. Aus diesem Grund wird Lilian Hunter, die sich weiterhin in psychiatrischer Behandlung befindet, bei einem Ausflug in das idyllische Dorf Cruelymoe vom Secret-Service-Agenten Marvin Cohen begleitet. Die Vorsicht ist berechtigt, denn bald wird Cruelymoe heimgesucht: Die Toten stehen auf.


Diese Folge hat mich überrascht, denn Dorian Hunter spielt hier eine eher kleinere Rolle. Gestört hat es mich allerdings nicht, nachdem er mir mit seiner Art und seinem Verhalten in Folge 18 manchmal ganz gut auf den Keks gegangen ist. Außerdem ist mein Faible für Marvin Cohen schon immer größer gewesen als das für Hunter. Ich mag seine skrupellose Art und den trockenen, bösen Humor!  Somit bin ich bei dieser Episode voll auf meine Kosten gekommen. Denn die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Cohen, der -wie in Folge 18 erwähnt- zur Bewachung von Hunters Frau Lilly abkommandiert wurde, die mit ihrer Sanatroumsgruppe einen Ausflug in ein kleines Dorf unternimmt. Und dort wartete gleich noch etwas, für das ich aktuell absolut zu haben bin. Denn dort wütet alljährlich ein Dämon und -viel wichtiger!- die Toten kehren aus ihren Gräbern zurück. Zombies sind gerade Meins, es ist einfach so 😉 Entsprechend gut hat mir die Geschichte auch gefallen und speziell als ausgesprochen wird, wozu Lillys Gruppe tatsächlich in das Dorf gekommen ist, hatte ich eine wunderbar fiese Gänsehaut und war gespannt, ob Cohen und Co. das Unheil würden abwenden können. Es ist aber ebenso spannend zu verfolgen, wie sich die Handlung langsam auf diese Erkenntnis hin entwickelt und überall etwas Böses lauert. Wenn man beim Hören eines Hörspiels so einen Satz denkt wie: „Ich traue der Katze nicht!“, dann hat es ganz klar das gewisse Etwas 😉

Ich bin kein Fan von Kindersprechern und stehe dazu. Allerdings muss ich zugeben, dass die kleine Lilli Martha König mich ganz schön beeindruckt hat. Erstaunlich wie glaubhaft sie ihre nicht eben kleine Rolle hier spricht. Ebenso beeindruckt bin ich jedes Mal wieder von Iris Artajo, die Lilly Hunter so naiv und sympathisch spricht, dass man sich am liebsten sofort schützend vor sie stellen möchte. Über Frank Gustavus alias Marvin Cohen muss ich sicher nicht mehr viele Worte verlieren: einfach wunderbar finster und mit oft sehr bissigem Unterton. Klasse!

Die Untermalung ist wie gewohnt vom Feinsten und sorgt für eine herrlich düstere und bedrohliche Atmosphäre, die über jeder Szene liegt. Vereinzelt sorgen laute, krachende Effekte für Schreckmomente und auch das steht der Story sehr gut.

Das Cover gewährt den Blick in eine finstere Hütte, von wo eine schwarze Katze dem Betrachter mit leuchtenden Augen entgegensieht. Die Katze trifft man auch in der Geschichte an und von den düsteren Farben her wird man dem Gruselfaktor gerecht.

Fazit:  Mir hat dieses „Zwischenspiel“ ausnehmend gut gefallen und ich habe diese Folge sicher nicht zum letzten Mal gehört. Mal weg vom sonstigen Geschehen der Serie, hinein in eine recht klassische Gruselstory mit einem grausamen Dämon und meinen gerade bevorzugten Schauergestalten: den Zombies.

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