The Vampire Journals (01) – Verwandelt (Morgan Rice / Nana Spier)

Titel: The Vampire Journals (01) – Verwandelt / Verlag: Lübbe Audio / Spielzeit: ca. 146 min / Buch: Morgan Rice / gelesen von: Nana Spier

Inhalt: Caitlin ist gerade nach New York gezogen und hasst ihre neue Umgebung. Als wäre das nicht schon genug, spürt sie plötzlich, dass sie sich verändert. Sie ist auf einmal wahnsinnig stark, lichtempfindlich und gequält von einem geradezu unmenschlichen Durst nach Blut – der bald sein erstes Opfer fordert – Ohne es zu wissen, hat Caitlin jetzt nicht nur die Polizei am Hals, sondern wird auch noch von einer ganzen Meute Vampire gejagt. Von Caleb, einem mächtigen und äußerst gut aussehenden Vampir, erfährt sie schließlich die unglaubliche Wahrheit.


Wenn ein Thema so gut läuft wie Vampire, dann versuchen viele Autoren, sich ein Stück von diesem Kuchen abzuschneiden. Mal gelingt das ganz gut, mal kommen dabei Geschichten wie dieser erste Teil der „Vampire Journals“ heraus. Zwar ist die Story nicht schlecht, aber sie setzt ganz auf Vampir-Mainstream. Will heißen: wer innvoative Ideen erwartet, der wird von diesem Hörbuch enttäuscht werden. Morgan Rice hat hier alles verarbeitet, was in dem Genre verlässlich funktioniert. Ein junges Mädchen, das plötzlich feststellt, dass sie sich auf das Blutrünstigste verändert, das erkennen muss, dass Vampire existieren und das sich unversehens inmitten eines Vampirclans wiederfindet. Und den stürzt dieses unbedarfte Mädel alleine durch seine Existenz geradewegs in einen Krieg zwischen den Clans. Nein, da ist tatsächlich nichst Neues dabei. Ich kann aber nicht sagen, dass ich mich durch die beiden CDs gelangweilt habe.

Das liegt womöglich in erster Linie an Nana Spier, die selbst diesen Vampir-Standard engagiert zu Gehör bringt. Ich mag ihre Stimme für Geschichten mit jugendlichen Heldinnen. Es gelingt ihr außerdem, gewissen Szenen eine mysteriöses Atmosphäre zu verleihen. Und so habe ich dem Hörbuch doch gerne gelauscht.

So durchschnittliche wie die Geschichte ist, so durchschnittlich präsentiert sich auch das Covermotiv. Immerhin ist es vampirisch finster gehalten. Ich frage mich nur, seit wann beim Menschen die Eckzähne direkt neben den Schneidezähne sitzen…?

Fazit: Eine Vampirgeschichte so ungewöhnlich wie die Blutgruppe A , nämlich gar nicht! Für nebenbei war es ganz in Ordnung, aber zu mehr reicht es nicht.

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