Die kleine Schnecke Monika Häuschen (26) – Warum klopft der Specht?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (26) – Warum klopft der Specht? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Tom Deininger, Kathrin Bachmann, Ulli Müller ua

Inhalt: An der alten Fichte im Garten, den die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen zusammen mit dem Regenwurm Schorsch bewohnt, klopft schon seit den frühen Morgenstunden ein Specht. Der gelehrte Graugänserich Günter weiß natürlich, warum Specht Siggi der Einzige im Garten ist, der von dem Hämmern kein Kopfweh bekommt. Als er Siggi beweisen will, dass ein Gänseschnabel mindestens ebenso brauchbar ist wie der eines Spechts, zieht er sich eine schwerwiegende Schnabelverstauchung zu. Nun kann er kein Grünzeug mehr futtern – wie schrecklich für einen so verfressenen Gänserich.


In Monikas Garten taucht mal wieder ein interessanter Gast auf. Dieses Mal ist es Specht Siggi, der dem Erzähler mit seinem Klopfen bereits Kopfschmerzen bereitet hat. Selbstverständlich gibt es in dieser Episode wieder eine ganze Menge zu lernen. Nicht nur über den Specht, seinen Schnabel und wieso er bevorzugt morsches Holz klopft. Es werden auch Ausflüge zu anderen Tierarten unternommen. So werden beispielsweise der Spechtschnabel mit dem von Günter verglichen und erwähnt, dass zB auch gewisse Zikaden ein Klopfen erzeugen. Für mich war bei dieser Folge allerdings mal wieder der Spass wichtiger als das vermittelte Wissen. Es ist zum Totlachen, wenn Siggi den drei Helden erklärt, wie man ordentlich um eine Dame balzt. Was Monika natürlich nur zu gut gefällt mit ihrem Sinn für Romantik und der Vorliebe für Geschenke. Außerdem geht ihr mal wieder auf, dass Günter und Schorsch nie so wirklich um sie werben, und plötzlich strampeln die beiden sich fürchterlich ab. Da wird der Regenwurm auch mal zur Gitarrensaite, weil Siggi noch Instrumente für seine schlagzeuglastige Band braucht und Musik für eine gute Methode hält um die Damenwelt zu beeindrucken. Ich habe ja so gelacht!

Ulli Müller übernimmt die Rolle von Specht Siggi. Mit seiner klaren Stimme und dem energischen und selbstbewussten Ton vermittelt er einen guten Eindruck vom handwerklich talentierten Specht. Tom Deininger, Steffen Lukas, Kathrin Bachmann und Tobias Künzel sind durchweg wieder mal in Bestform. Und auch wenn ich für den sächsischen Dialekt nichts übrig habe, ich höre so gerne dem Hickhack zwischen Schorsch und Günter zu!

Musikalisch bleibt es beim eingängigen Titellied, bei dem ich jedes Mal wieder mitsinge. Das hat was! Aber gegen Ende der Geschichte gibt es nochmal „Musik“, wenn man denn Schorschs Gesang so nennen will. Bei den Geräuschen haben ich mir bei dieser Geschichte immer vorgestellt, wie ein Geräuschemacher auf alle möglichen Dinge einklopft. Eine witzige Vorstellung.

Auch Günters Eisbeutel auf dem Cover hat mich grinsen lassen, das sieht lustig aus. Den Specht finde ich wunderschön mit seinem Gefieder und dem stolzen, aber auch liebenswerten Blick. Im Booklet gibt es dieses Mal ein Fehlersuchspiel.

Fazit: Ja, es gibt auch in dieser Folge einiges zu lernen. Das ist ja auch der wesentliche Anspruch der Reihe. Aber deswegen habe ich die CD nicht gleich mehrmals gehört, sondern weil sie auch zum Totlachen witzig ist. So kann es weitergehen mit der Serie! *auf holz klopf* 😉

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