Die kleine Schnecke Monika Häuschen (27) – Warum sind Raupen so verfressen?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (27) – Warum sind Raupen so verfressen? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 48 min / Sprecher: Kathrin Bachmann, Tobias Künzel, Marie Gruber ua

Inhalt: Ein Haustier ist es etwas sehr Nettes und Nützliches, das findet jedenfalls die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen und beschließt, das hübsche Käferchen zu behalten, das sich auf ihrem Häuschen niedergelassen hat. Obwohl der gelehrte Ganter Günter davon abrät, will Monikas bester Freund, der Regenwurm Schorsch, natürlich auch ein Haustier haben, möglichst eins, das ihm ein wenig ähnlich sieht. Monika findet für ihn eine Raupe und Schorsch versucht sie zu zähmen und zu dressieren. Raupe Ramona hat aber ihren eigenen Kopf – und außerdem ist sie so verfressen, dass Schorsch gar nicht mit dem Füttern nachkommt.


Wenn in einem Hörspiel nur wenige Charaktere mitwirken, dann kann es  passieren, dass es daran scheitert. Das ist hier -ich muss es leider, leider sagen- für meinen Geschmack geschehen. Dabei beginnt die Geschichte eigentlich ganz vielversprechen und witzig. Und es kommt ein Thema auf den Tisch, das ich in einem Kinderhörspiel für absolut gerechtfertigt halte: Haustiere. Monika findet in einem Käfer eines, der Erzähler überlegt, seiner Enkelin eines zu schenken, und auch Schorsch hätte gerne eines. Er findet es schließlich in der Raupe Ramona. Und damit ist die Luft einfach raus. Ramona wirkte auf mich ausgesprochen träge, brummig und gar nicht so fröhlich und liebenswert wie die rätselhaften „Gäste“ dieser Reihe sonst. Das ist speziell deshalb auch schade, weil ich finde, dass man in dieser Folge nicht ganz so viel lernt wie sonst. Sonst passt dann aber immer der Unterhaltungswert, was hier nicht der Fall ist. Es ist gerade so als bremse die Raupe auch die drei Freunde aus dem Beet aus.

Die Hauptsprecher liefern wie gewohnt einen klasse Job ab. Marie Gruber spricht die Raupe Ramona mit tiefer Stimme und behäbigem Tonfall, was vielleicht auf ihre Leibesfülle schließen lassen soll. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, es bremst die Geschichte aus und hat mir Ramona auch nicht besonders sympathisch gemacht.

Bei dieser Folge bleibt es beim beliebten Titellied, das auch am Ende jeder Folge noch mal zu hören ist. Eine Handvoll schöner Geräusche veranschaulichen die Handlung und sorgen für ein wenig Gartenstimmung.

Für das Rätsel im Booklet muss man dieses Mal Gemüse am Grün und Kräuter erkennen können. Das Motiv selber gefällt mir sehr gut. Es wirkt frisch und frühlingshaft, und die Raupe finde ich wirklich ausgesprochen goldig.

Fazit: Die erste Folge von „Monika Häuschen“, die mir nicht so recht gefallen hat. Gast Raupe Ramona zieht die Geschichte für mein Empfinden ganz gut runter.

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