Das Schwarze Auge – Isenborn 01 – Stein [Gast-Rezension von Joachim Klotz]

Titel: Das Schwarze Auge – Isenborn (01) – Stein / Verlag: Holysoft / Spielzeit: ca. 600 min / gelesen von: Dirk Hardegen

Inhalt: Dämonische Horden haben die Truppen Tobriens überrannt. Auch die Isenborns, Reichsjunker mit einem Gut tief in den Bergen der Schwarzen Sichel, müssen sich entscheiden, ob sie weiterhin dem Kaiserhaus die Treue halten oder das Knie vor dem dunklen Herzog beugen, denn marodierende Goblinbanden bedrohen ihre Ländereien. Soll Olorande vom Isenhorn ihrer Tochter Fiana, einer jungen Ritterin voller Ideale und Schwärmerei für die Sache Herzog Bernfrieds, Gehör schenken? Oder ist es weiser, den Argumenten des Schwarzen Ritters Rorban zu folgen, der Unterwerfung fordert? Die Entscheidung wird ihr abgenommen, als ihr Hofmagus Cyron den Versuchungen dunklen Wissens erliegt.


Ich wurde damit belohnt, dass sich sehr detailliert beschriebene Szenen zu hören bekam, zum Teil leicht mit stimmiger Musik untermalt. Für die Einführung der Protagonisten des Geschlechts Isenborn wurde sich viel Zeit gelassen. Im Nachhinein weiß ich nicht wozu das in dieser Tiefe geschehen musste. Aber das ist eine persönliche Ansicht.

Zu Beginn wird Fiana, gerade erst zu einer Ritterin geschlagen, begleitet. Ihr erstes Turnier, der erste Kampf mit einem Untoten. Dann Falk, der vom Pagen auf der Schwelle zu einem Knappen steht und auf der Jagd nach einem Wildschwein in einen Bach stürzte und mitgerissen wurde . Auch aus Sicht der Eltern werden dann verschiedene Bereiche der Geschichte beleuchtet. Bis zum Eintritt von Isenborn in einen Krieg den sie nicht wollten.

Voller Vorfreude habe ich mich darangesetzt um das Hörbuch zu hören. Das Hörbuch welches in dem „Das schwarze Auge“-Universum spielt. Da ich nicht so firm darin bin habe ich mich zuvor ein klein wenig darin eingelesen, was jedoch nicht ausreichend gewesen ist. Ich habe mich in dem Universum nicht zurecht gefunden. Erst als ich die Örtlichkeiten einfach hingenommen habe, war es für mich kein Problem mehr. Gleiches Problem hatte ich mit den gelegentlichen Zeitangaben.

Ich mag Dirk Hardegen als Hörspielsprecher total gern. Als Sprecher hier in dem Hörbuch habe ich mich erst einmal ein paar Stunden reinhören müssen. Dann hatte ich mich daran gewöhnt. Mehr noch, ich fand die Art der Erzählweise angenehm. Ich denke, wenn diese Art der Lesung nicht gewesen wäre, dann hätte ich vermutlich zwischendrin aufgegeben. Sie treibt die Geschichte voran.

Gegen Ende der ersten CD begann mich die Geschichte dann zu fesseln. Seit der zweiten CD hat mich die Geschichte gefangen.

Schade fand ich nur, dass es fast 5 Stunden gedauert hat bis ich den Punkt erreicht hatte die Geschichte weiter hören zu wollen. Wenn ich nicht versprochen hätte diese Meinung hier zu schreiben, wäre ich vermutlich nicht bis zu diesem Punkt gekommen.

Entgegen meinem ersten Eindruck habe ich nun Interesse an mehr.

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