Final Control (01)

Titel: Final Control (01) / Verlag: truebluemedia / Spielzeit: ca. 28 min / Sprecher: Jamie Leaves, Markus Haacke, Ralf Jordan

Inhalt: Brittany ist Journalistin. Sie lebt ein New Yorker Leben im Jahre 2021. Die Welt um sie herum ist laut und chaotisch. Doch das ist nichts gegen das Chaos, dass sie erwartet, als sie am 23. September ganz gegen ihre Gewohnheiten beschließt, die New Yorker Untergrundbahn zu benutzen.


Mit dieser ersten Episode startet truebluemedia die neue Serie für den schmalen Geldbeutel. Für gerade mal 99 Cent kann diese Folge, mit der TBM auf den gerade so gut fahrenden Zug der Endzeitstorys aufspringt, auf der Seite  heruntergeladen werden.  Durchaus lohnende 99 Cent, möchte ich meinen. Diese Episode ist allerdings unbedingt als Anfang zu betrachten! Will heißen: um was es genau geht, wird hier noch nicht klar. Stattdessen wird der Rahmen dafür gesetzt. Man erfährt, wie die Welt 2021 aussieht und funktioniert. Außerdem bekommt man die Journalistin Brittany vorgestellt, die später somit wohl eine zentrale Rolle spielen wird. Am Ende der Folge wird dann zwar eine Andeutung gemacht, um welches dramatische Ereignis es sich später eventuell drehen wird, aber dabei bleibt es auch. Dafür wird man am Ende dann immerhin schon mit etwas Action in Gestalt einer Massenpanik belohnt. Dieses Szenario macht dann neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe.

„Final Control“ kommt mit wenigen Sprechern aus. Als Erzählerin ist Jamie Leaves zu hören, die dabei einen recht gleichförmigen Ton anschlägt. Ich gehe davon aus, dass das als Stilmittel gedacht ist um die Eintönigkeit und Hoffnungslosigkeit der Story under Welt, in der sie spielt, deutlich zu machen. Denn in den gespielten Szenen, in denen Jamie Leaves Brittanys Part übernimmt, legt sie eine deutliche Lebendigkeit in der Stimme an den Tag. In den wenigen  kleinen Rollen sind Markus Haacke und Ralf Jordan zu hören. Ich würde mich freuen, wenn sie in den nächsten Folgen mehr zu Wort kämen.

Auch musikalisch wird man der bedrückenden Atmosphäre gerecht. Es sind stimmungsvolle Stücke zu hören, die einen sofort in ihren Bann ziehen und einem das Gefühl für diese Szenario vermitteln. Bei der Panik in der U-Bahn hätte ich mir allerdings etwas mehr Geräuschkulisse gewünscht. So eine Massenpanik klingt sicher deutlich wilder.

So, so, TBM hat seinen Sitz also im ziemlich chaotisch und zerstört aussehenden New York? Dann wollen wir mal hoffen, dass der Wolkenkratzer bis zum Ende der 40. Folge stehen bleibt 😉 Ein schönes, finsteres Cover, das mir prima gefällt.

Fazit: Ein ordentlicher Start, der noch sehr wenig verrät, aber auf jeden Fall neugierig macht. Ich bin gespannt, was noch auf Brittany zukommt und was die Massenpanik am Ende genau auslöst.

 

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