Fünf Freunde (98) – …und die Legende der Zwillingseiche

Titel: Fünf Freunde (98) – …und die Legende der Zwillingseiche / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher: Ivo Möller, Luise Lunow, Rainer Fritzsche, Claus Fuchs ua

Inhalt: Die 200 Jahrfeier sollte für die Fünf Freunde eigentlich der Höhepunkt ihrer Herbstferien sein. Doch es kommt anders: Timmy wird von einem Auto angefahren, und beim Tierarzt erfahren die Freunde, dass die schöne Zwillingseiche, die dem Ort den Namen gibt, gefällt werden soll. Angeblich sei sie eine Gefahr für das ganze Dorf! Wer oder was aber wirklich gefährlich ist, das finden Julian, Dick, Anne und George im Laufe einiger Abenteuer heraus.


Kirrin scheinen die Abenteuer ausgegangen zu sein. Jedenfalls ermitteln die Fünf Freunde in dieser Folge in einem anderen Ort, nämlich in Twin Oaks. Ich würde die Folge jetzt nicht als Highlight bezeichnen, aber sie hat mir doch ganz gut gefallen. Eine alte, schrullige Frau, die von allen verspottet wird, ein geheimnisvoller Baum mit einer Legende und einem Geheimgang  und schließlich ein eigentlich ganz trauriger Hintergrund, die Mischung ist in meinen Augen hier ganz gut aufgegangen. Gut, als älterer Hörer kommt man den Vorgängen in Twin Oaks schon recht schnell auf die Schliche, aber es ist schließlich auch ein Hörspiel für junge Hörer. Gestört habe ich mich eher an solchen Details wie der Tatsache, dass George Timmy längere Zeit trägt. Ich habe immer das Kind George und den Timmy aus der alten TV-Serie vor Augen, der da nun wirklich nicht gerade klein war. Aber im Verhältnis zur Story sonst fallen solche „Dönnekes“ kaum ins Gewicht.

Ich höre Luise Lunow einfach sehr gerne. Deshalb hat es mich gefreut, sie hier als schrullige Aline anzutreffen. Sie vermittelt einem ein gutes Bild von der Dame und lässt immer mit durchklingen, dass Aline längst nicht so verrückt ist wie alle meinen. Claus Fuchs und Rainer Fritzsche geben das Gauner-Doppel und klingen dabei erfreulicherweise nicht so, dass man ihnen vom ersten Satz an jede finstere Tat zutrauen würde.

Was Musik und Geräusche anbetrifft, bewegt sich auch diese Folge in vertrauten Bahnen. Will heißen: nicht spektakulär, aber doch so ausgewählt, dass das nötige Flair für die Geschichte und ihren Schauplatz aufkommt.Ich finde immer, diese Serie bietet noch Stücke auf, die wirklich zu einem Kinderkrimi passen und danach klingen. Da eine Orgel hier eine Tolle spielt, sind immer mal auch Orgel-Melodien zu hören, was für Abwechslung sorgt.

Natürlich findet man den legendenumwobenen Baum auch auf dem Cover wieder. Direkt während die Freunde sich dort den angeblich gefährlichen Pilz mal genauer ansehen. Ein schönes Motiv, das der Geschichte gut steht.

Fazit:  Mir hat die Folge gut gefallen. Eine schöne und spannende Geschichte für die jungen Hörer. Abenteuer der Fünf Freunde funktionieren auch außerhalb von Kirrin gut.

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