Hui Buh (16) – Der schreckliche Geburtstag

Titel: Hui Buh (16) – Der schreckliche Geburtstag / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 50 min / Sprecher: Stefan Krause, Ulrike Stürzbecher, Christoph Maria Herbst, Jürgen Thormann ua

Inhalt: Der Kastellan hat Geburtstag! Alle haben dran gedacht, nur Hui Buh hat mal wieder vergessen, ein Geschenk zu besorgen. Er greift aus der Not schnell zu einer Flasche Gruftwein, die in seiner Fledermaustruhe herum modert. Da die meisten Menschen Gruftweine nicht wirklich schätzen, überklebt Hui Buh einfach das Etikett. Der „Vitaltrunk“ soll die müden Knochen des alten Kastellan etwas in Schuss bringen. Als der Kastellan das bittere Getränk zu sich nimmt, beginnt tatsächlich etwas höchst Mysteriöses, das selbst Hui Buh nicht glauben kann! Der Kastellan wird mit jedem Tag jünger und jünger…


Hui Buh hat den Geburtstag des Kastellans vergessen und muss deshalb schleunigst ein Geschenk auftreiben. Und wie das oft so ist: solche Not-Geschenke kommen nicht immer so an, wie man es sich vorgestellt hat. Ich muss sagen, ich habe mich bei dieser Folge köstlich amüsiert. Zumindest ab dem Moment, wo der Kastellan zusehens jünger wird und die restlichen Schlossbewohner in heller Aufregung, diesem Vorgang Einhalt zu gebieten. Dabei geht es so chaotisch und turbulent zu, dass man um ein Lachen einfach nicht herum kommt. Und auch wie Konstanzia schließlich das Baby bespaßt, war ausgesprochen amüsant. Zudem gibt es einige Ideen, die ich herrlich verrückt fand. So beispielsweise die Moderbeeren oder die Trüffel-Spinnen. So schön ekelhaft und trotzdem auch so schön schräg. Außerdem fand ich die Geschichte ganz spannend, denn der Kastellan verjüngt im Nu und alle anderen mühen sich um Rettung ab, was  lange Zeit überhaupt nicht funktioniert. Als der Kastellan dann zum erwähten Baby verjüngt war, hatte ich schon ernsthafte Bedenken, ob sie ihn überhaupt noch rechtzeitig würden zurückzaubern können.

Die Sprecher sind hier durchweg alle in Bestform, was bei dieser rasanten und spaßigen Folge aber auch kein Wunder ist. Mir haben besonders Christoph Maria Herbst und  Ulrike Stürzbecher in ihrer Panik um den Kastellan gefallen. Ich konnte mir Konstanzia und Julius dabei so richtig gut vorstellen.

Auch die Untermalung verdient Lob. Die Stücke, die zu hören sind, geben der Spannung zusätzlichen Schliff und sind oft so schön schaurig, dass es gut zu einer Gespenstergeschichte passt. Dann und wann -beispielsweise in dem obskuren Delikatessenladen- sind aber auch passige Stücke zu hören. In diesem Fall klingt es sehr französisch aus den Lautsprechen.

Die roten Schwaden, die aus dem Kelch aufsteigen, lassen bereits vermuten, dass der „Vitaltrunk“ eine unheilvolle Wirkung entfalten wird. Das macht neugierig. Jedenfalls zeigt das Cover die Schlossbewohner im entscheidenden Moment.

Fazit: Eine wirklich höchst amüsante und turbulente Folge, die mir sehr viel Spass gemacht hat.

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