Mord in Serie (05) – Todgeweiht – Die Lazarus-Verschwörung

Titel: Mord in Serie (04) – Todgeweiht – Die Lazarus-Verschwörung / Verlag: Contendo / Spielzeit: ca. 52 min / Sprecher: Patrick Bach, Ursela Monn, Christine Pappert, Julia Fölster ua

Inhalt: Mord in der Berliner Charité!
Die Polizei ist ratlos. Wer könnte ein Interesse am Tod des angesehenen Internisten Dr. Kaiser haben? Die investigative Journalistin Nina Lorenz, eine Freundin des Opfers, deckt nach und nach die Zusammenhänge auf und erkennt, dass sie und ihre Tochter Kim in größter Gefahr schweben. Es gibt etwas, für das einige einflussreiche Geschäftsleute bereit sind, über Leichen zu gehen. Und ehe sich Mutter und Tochter versehen, müssen sie schon ums nackte Überleben kämpfen – gejagt von einem Profikiller der Russenmafia!


Würde die Wissenschaft eine Formel für einen Wirkstoff gegen das HIV-Virus entwickeln, so wäre sie sicher heiß begehrt. Ganz sicher auch in Kreisen mit weniger ehrlichen und ehrenhaften Absichten. Genau darum dreht sich diese Geschichte. Und auch wenn mich der Begriff „Russenmafia“ in einem Rückentext normalerweise abschreckt, hat mir die Story gefallen, weil ich ein kleines Faible für Medizinthriller habe. Ich weiß zwar nicht, wie realistisch die Idee mit dem „versteckten“ Chip ist, aber spannend ist die Jagd danach auf jeden Fall, da es immer mal wieder ganz nette Wendungen gibt. Allerdings so, dass nie die Gefahr besteht, den Überbblick zu verlieren. Das rechne ich Thriller immer besonders hoch an. Gleichzeitig kommt so auch ein gwisses Tempo in die Handlung, wodurch sich die Folge ausgesprochen kurzweilig präsentiert. Lediglich den finalen Dreh (bitte auch hier wieder die CD komplett durchhören!) hatte ich bereits eine ganze Weile vorher kommen sehen. Er konnte mich nicht wirklich überraschen, aber zu einem selbstgefälligen und angenehm bösartigen Grinsen verleiten 😉

Christine Pappert mit ihrem energischen Ton habe ich die Rolle der Journalistin Nina Lorenz sofort abgenommen. Dagegen klang mir Julia Fölster irgendwie eine Spur zu jung für einen 15jährigen Teenager, weshalb speziell gewisse Kraftausrücke bei mir wenig überzeugend ankamen. Da ich Ursela Monns markante Stimme wirklich gerne mag, habe ich mich über ihren Audtritt sehr gefreut und sie gibt eine wunderbar böse Prof. Dorothea Jung.

Begleitet wird die Geschichte von einer schönen und sehr stimmigen Musik- und Geräuschkulisse, die zu jedem Moment für die notwendige Atmosphäre sorgt. Wie von der Reihe gewöhnt, findet sich am Ende des CD ein Bonustrack, hier mit dem Song „Escape“ von Future Perfect. Auch deshalb lohnt es sich, die CD komplett anzuhören.

Das Covermotiv ist ein Blickfang, daran besteht kein Zweifel. Allerdings wird man es -so ähnlich- auch entdecken, wenn man mal offenen Auges durch einen Buchladen geht. Dennoch, es passt zu einem Medizinthriller und wirkt angemessen düster.

Fazit:  Mir hat auch „Todgeweiht“ wieder prima gefallen. Eine spannende Story, die einer interessanten Frage nachgeht und ihre Folgen in den finstersten Farben darstellt. Wer zudem, wie ich, ein Faible für Medizinthriller hat, der wird hier gut auf seine Kosten kommen.

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