Mord in Serie (04) – Feuerengel

Titel: Mord in Serie (04) – Feuerengel / Verlag: Contendo / Spielzeit: ca. 62 min  / Sprecher: Nana Spier, Hanno Friedrich, Bern Vollbrecht, Henry König ua

Inhalt: Eine Reihe von Brandanschlägen versetzt ganz Dresden in Angst und Schrecken. Als die neueste Tat des Feuerteufels erstmals Todesopfer fordert, wird die junge Brandermittlerin Livia Krämer mit dem Fall betraut. Gemeinsam mit dem Chef der Feuerwehr geht sie den Hinweisen nach und folgt einer ersten Spur sogar in
die eigenen Reihen. Doch der geheimnisvolle Brandstifter scheint ihr immer einen Schritt voraus zu sein. Ihre Ermittlungen führen Livia schließlich in die ostdeutsche Vergangenheit – direkt in die Geheimarchive der Stasi. Ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt…


Der Titel lässt es bereits erahnen: diese Folge dreht sich um einen Brandstifter, der Dresden in Atem hält. Polizei und Feuerwehr sind ratlos. Ein neues Ermittlerteam aus beiden Bereichen soll nun für die Auflösung des Falles sorgen. Das gefällt mir an der Folge gut. Dass mit dem Chef der Feuerwehr mal ein etwas seltenerer Ermittler am Werke ist. Und den bissigen Wortgefechten zwischen ihm und der Brandermittlerin habe ich mit Vergnügen gelauscht. Das hat etwas darüber hinweg getröstet, dass der Fall selber mich nicht richtig begeistern konnte. Für meinen Geschmack gibt es zu wenig Überraschungen bzw es ist zu schnell klar, wer hinter den Bränden steckt. Das dämpft die Spannung. Abschließend stürmt der Täter dann noch einfach so zur Tür herein und legt prompt ein Geständnis ab um sich damit zu rühmen. Da sieht eine echte Aufklärung eines Falles für mich doch anders aus. Diese Szene hat mich ehrlich überrumpelt. Zudem frage ich mich, ob eine Verbindung zurück zur Stasi unbedingt nötig war. Eine gute Feuerteufel-Story hätte auch bequem „nur“ im Heute spielen können, ohne dass ihr etwas Wesentliches gefehlt hätte.

Mit einem so überheblichen und energischen Ton wie Nana Spier ihn hier oft anschlägt, sammelt man bei mir nicht unbedingt Sympathiepunkte. Aber sie hat mir so doch ein klares Bild von Brandermittlerin Livia Krämer vermittelt. Dagegen hat mir Hanno Friedrich als Feuerwehrchef  mit seiner ruhigen Stimme gut gefallen. Die beiden bilden einen reizvollen Kontrast. Witzig fand ich es, Santiago Ziesmer als Motorradrocker zu hören. Seine Stimme passt zwar nicht unbedingt zum Bild solch einer Person, aber unterhaltsam ist es auf alle Fälle.

Musikalisch hat mir die Folge ebenfalls gefallen. Mal leise und bedrohlich aus dem Hintergrund, mal laut zu dramatischen Szenen. Somit also sehr passig auf die Handlung abgestimmt. Auch das Lied, das als Bonustrack auf dieser CD zu hören ist, ist ganz nach meinem Geschmack. Es ist mir sofort aufgefallen, als es während der Handlung gespielt wurde.

Dieses feuerrote Gesicht passt prima zum Titel der Folge und ist erneut sehr augenfällig. Ich mag solche intensiven Farben gerne.

Fazit: Die erste Folge der Reihe, die mir nicht so zugesagt hat. Mir war die Spannung zu schnell flöten. Und ich mag es auch nicht, wenn der geständige Täter plötzlich einfach so zur Tür hereinspaziert kommt. Übrigens fände ich es allgemein schön, wenn es mal eine Folge ohne heldenhafte weibliche Hauptperson auskäme. Was das angeht habe ich es nicht unbedingt mit der Gleichberechtigung. Da sind mir Kerle lieber. 😉

 

 

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