CSI Märchen – Die Mordfälle der Märchenwelt

Titel: CSI Märchen – Die Mordfälle der Märchenwelt / Verlag: Random House Audio / Spielzeit: ca. 43 min / Sprecher: Christoph Maria Herbst, Tanja Geke

Inhalt: Christoph Maria Herbst und Tanja Geke ermitteln gegen Hexen, Prinzessinnen, Zwerge und das Rumpelstilzchen …
Die Ermittler bei „CSI – Crime Scene Investigation” sind die besten der Welt, aber jetzt bekommen sie Hörbuch-Konkurrenz von den Ermittlern von „CSI: Märchen”. Denn die lösen die härtesten, brutalsten und undurchsichtigsten Fälle im Märchenland, an die sich bis jetzt noch kein Cop rangewagt hat – sie sind „CSI: Märchen”.


CSI ist überall: in Las Vegas, in New York, in Miami…
Dann gibt es das im Grimm-Jahr 2012 natürlich auch in der Märchenwelt. Dort gehen Christoph Maria Herbst und Tanja Geke allerlei  märchenhaften Verbrechen nach. Das klang in der Hörsprobe ganz witzig und so war ich neugierig auf die ganze Geschichte. Nachdem ich „CSI Märchen“ nun komplett gehört habe, muss ich aber sagen, dass es neben wirklich lustigen und pfiffigen Szenen und Dialogen auch so manchen schlicht platten Gag zu hören gibt. Gewisse Dialoge klingen wie aus „Die nackte Kanone“ entliehen und somit sattsam bekannt und wenig amüsant. Darüber konnte ich wirklich nicht mehr lachen.
Nichtsdestotrotz habe ich es sehr bewundert, wie hier so lieb gewonnene Märchengestalten plötzlich in Kriminalfälle verstrickt werden. Darauf muss man -speziell in dieser Masse- erstmal kommen. Selbst die Texte sind mit märchenhaften Andeutungen gespickt. Das ist einfallsreich und ganz wunderbar verrückt.

Ein großes Kompliment verdienen Christoph Maria Herbst und Tanja Geke. Sie sind mit unüberhörbarem Spaß bei der Sache. Diese „inszenierte Lesung“ klingt nicht mal ansatzweise nach einer Lesung. Ich hatte viel mehr das Gefühl, einem Höspiel zu lauschen. Das packt einen als Hörer sofort und ehe man es sich versieht, ist die Geschichte schon vorbei.

Musikalisch orientiert man sich klar an den Las Vergas-Miami-New York-Vorbildern, was vor der Märchenkulisse schon ganz schön strange wirkt und zum Schmunzeln verleitet. Eine Reihe Geräusche veranschaulichen das Geschehen und dann und wann ist auch mal ein kleiner Effekt eingestreut.

Auch das Cover schlägt ganz nach den TV-Vorbildern, was ich ganz cool finde. Genauso cool wie den zwergenhaften Umriss mit der Hacke, was durchblicken lässt, dass es hier gleichzeitig lustig und mörderisch zugeht.

Fazit: Klasse, wie hier um die altbekannten Märchen(figuren) herum Kriminalfälle erschaffen werden. Das ist einfallsreich und meist auch ganz witzig. Dank einiger platter Gags aber doch nicht so lustig, wie ich es nach der Hörprobe erwartet hatte.

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