Meine Freundin Conni (36) – Conni und die Burg der Vampire

Titel: Meine Freundin Conni (36) – Conni und die Burg der Vampire / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 71 min / Sprecher: Lea Sprick, Linda Fölster, Patrick Bach, Volker Hanisch ua

Inhalt: Annas Onkel hat die drei Freundinnen für ein paar Tage in sein Burghotel eingeladen. Was für ein Abenteuer! Dch bald müssen die Mädchen feststellen, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Geistert Fürst Vladimir wirklich als Vampir durch die Gänge? Und warum isst die alte Gräfin mit Vorliebe Blutwurst?


Pünktlich zur Halloweenzeit erleben auch Conni und ihre Freundinnen ein unheimliches Abenteuer. Ein Besuch in einem Burghotel sorgt für viel Aufregung, eine Begegnung mit Fledermäusen und manche schlaflose Nacht. Ich mag ja solche Geschichten, finde aber auch, dass sie nichts für die ganz jungen „Conni“-Fans ist.  Denn ab und zu geht es schon ein wenig unheimlich zu. Leider erkennt man bei den Hörspielen den Unterschied zwischen den „Lesemaus“-Geschichten und den „Conni“-Erzählbänden nicht sofort.
Für etwas ältere Fans ist dies aber eine wirklich schöne Geschichte, die zwar dezent gruselig ist, aber eben auch viel Spass macht. Denn so leicht lassen sich Conni, Anna und Billi nicht ins Bockshorn jagen. Und die Grusel-Ideen sind auch ganz vergnüglich mit einem Jungen, der nur so seltsames rotes Zeugs trinkt, einem Fürsten, der offenbar niemals gestorben ist, und einer Gräfin mit seltsamen Essgewohnheiten. Doch schließlich gelingt es Conni und ihren Freundinnen sogar, den ganzen Grusel zu etwas richtig Tollem zu wandeln. Dabei gibt es ganz nebenbei auch noch einiges über Fledermäuse zu lernen, und neue Freundschaften werden ebenfalls geschlossen. Eben einfach typisch Conni!

Neben Lea Sprick, Linda Fölster und Aline Degner hat mir ganz besonders Patrick Bach alias Dragomir gefallen. Auch wenn er schon älter klingt als es seine Rolle erfordert, so hat er doch eine wunderbar schauerliche Stimme für den Jungen auf Lager. Volker Hanisch spricht Annas Onkel und ich mochte ihn sofort. Auch seine Sorge um das Hotel habe ich ihm sofort abgenommen.

Neben den vertrauten fröhlichen Musikstücken, bekommt man hier aber auch mal leicht unheimliche Melodien zu hören. Da klingt es mal recht typisch nach Krimi und später auch nach einer altmodischen Gruselgeschichte, mit beispielsweise Spinnetklängen. Das steht der Geschichte ganz vorzüglich.

Conn und ihre Freundinnen in gruseliger Kostümierung vor der Burg. Mir gefällt dieses Cover ganz besonders gut. Es ist gleichzeitig ein wenig unheimlich, aber man sieht auf den ersten Blick auch den Spass, den die Mädchen haben. Eben so, wie es in der Geschichte auch zugeht. Im Booklet werden einige Charaktere mit Bild vorgestellt.

Fazit:  Eine schöne Folge für die etwas älteren Conni-Fans, die prima zur Halloweenzeit passt. Ich möchte auch mal ein Großes Mausohr live sehen 😉

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