Bibi & Tina (72) – Der geheimnisvolle Falke

Titel: Bibi & Tina (72) – Der geheimnisvolle Falke / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Susanna Bonasewicz, Dorette Hugo, Eberhart Prüter ua

Inhalt: Bei einem Ausritt finden Bibi, Tina und Alex einen verletzten Falken und bringen ihn zu Förster Buchfink, wo er sich schnell erholt. Es stellt sich heraus, dass der Falke zahm ist und sich beim Förster sehr wohlfühlt. Die Kinder schließen das Tier schnell ins Herz. Doch dann erscheint ein Falkner und fordert das Tier zurück.


Bei einer der letzten Rezis zu dieser Reihe habe ich noch geschrieben, es sei gerade Kiddinx‘ stärkste Serie. Ich hoffe, das trifft bei der nächsten Folge auch wieder zu. Den „Falken“ fand ich ziemlich durchwachsen, um es freundlich auszudrücken. Bibi, Tina und Alex finden einen verletzten Falken, er wird aufgepäppelt, alle schließen ihn ins Herz und als dann der Abschied naht, ist der Jammer groß. Wo doch der Falkner auch noch solch ein herzloser Mensch ist! Ich fand es ja noch gut, dass es sich mal nicht um die Pferde dreht, aber davon abgesehen wird hier nichts Besonderes geboten, und Spannung kam bei mir dabei auch nicht auf. Vor allem wirkt die Story ganz schön hastig heruntergehaspelt, speziell als es darum geht, den Falken freizukaufen. Ich hätte sehr gerne Genaueres über Bibis und Tinas Versuch erfahren, das Geld zu sammeln. Diese Szenen beim Mühlenhofbauern oder mit Freddy, wieso konnte man die nicht noch einbringen? So lange kann das nicht dauern und schon hätte die Geschichte ausgewogener auf mich gewirkt.

Neben den vertrauten Sprechern sind als Gäste Frank Ciazynski als Falkner Motzke und Klaus-Peter Grap alias Förster Buchfink mit dabei. Mir hat es gefallen, dass -wenn es schon sein Name herausschreit- wenigstens Frank Ciazynskis Stimme nicht deutlich nach dem Bösewicht schlechthin klingt. Klaus-Peter Grap gibt einen sehr sympathischen Förster, den ich gerne mal wieder hören würde.

Erwähnenswert sind die Geräusche dieser Folge, speziell die Tiergeräusche. Denn da bellen und schreien keine Sprecher vor dem Mikrofon. Jedenfalls soweit ich das einschätze. Des Försters Hund klingt schön echt und auch der Falke kann sich hören lassen. Es geht doch, Kiddinx, jetzt noch bitte für „Bibi“ und „Benjamin“ übernehmen! Das wäre toll!

Eins sehr tierisches Cover, das mir genau deshalb wirklich gut gefällt. Und der Falke aus dem Titel steht im Mittelpunkt. Ein wirklich sehr schönes Motiv.

Fazit:  Die Folge ist nicht wirklich schlecht, aber mir fehlte halt das Neue, das Besondere daran, und auch ein Funken Spannung und Ausgewogenheit. Die echten Martinshof-Fans werden aber wohl eine vergnügliche Zeit damit verbringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: