Dark Mysteries (04) – Schliesse nicht die Augen

Titel: Dark Mysteries (04) – Schliesse nicht die Augen / Verlag: Winterzeit / Spielzeit: ca. 70 min / Sprecher: Detlef Bierstedt, Henry König, Wolfgang Rüter, Susan Weckauf ua

Inhalt: Die Augen der Leiche rasten mit unglaublicher Geschwindigkeit auf ihn zu. Übergroß sah er die Pupillen und tauchte förmlich in sie hinein. Schemenhaft erkannte er bunte Formen auf sich zuschnellen. Grelle Lichter, die ihn blendeten. Dann – plötzlich – war alles SCHWARZ. Jedoch blieb es nicht lange dunkel. Das SCHWARZ veflüchtigte sich, zerfloß zu einer Form. Die eben noch konturlose, dunkle Fläche verwandelte sich in einen Mann. Darren erschrak. Der Mann hielt etwas in der Hand. Es war ein Revolver. Der Lauf zielte genau auf seinen Kopf. Er stand da wie gelähmt – konnte sich weder bewegen, noch etwas sagen. Und dann – blitze das Mündungsfeuer der Pistole auf.


Nachdem mir die vorigen Folge ja nicht so richtig gefallen hatte, ging es mit dieser hier gleich wieder deutlich bergauf. Die Idee hier ist ausgesprochen interessant und der Hauch Übersinnliches bleibt lange erhalten. Anfangs konnte ich mir zwar nicht wirklich vorstellen, worauf es letztlich hinauslaufen würde, aber nicht so, dass ich gerne abgeschaltet hätte. Dazu ist es zu spannend, was mit Palmer los ist, und auch die Morde geben genug Rätsel auf. So habe ich das Gefühl nicht durchzusteigen leicht ausgehalten und mich gerne darauf eingelassen, herauszufinden was hier vor sich geht. Solche Geduld habe ich nicht oft, doch hier ging es unterhaltsam genug zu um sie aufzubringen. Das Ende hat mich dann damit überrascht, dass die Auflösung trotz aller Undurchschaubarkeit zuvor recht logisch daher kam. Zudem wird es hier wieder ganz schön actionreich, was dieser Story ganz gut steht.

Detlef Bierstedt als Darren hat mir prima gefallen. Ich habe ihm seine Verzweiflung und auch seine Erschöpfung durch die Albträume sofort abgenommen. Auch Susan Weckauf alias Madison habe ich gerne zugehört, da sie eine recht markante Stimme hat. So wirkte diese Figur auch nicht so „typisch“ wie es sonst oft  bei weiblichen Charakteren der Fall ist. Wolfgang Rüter gibt einen guten Erzähler, dem es gelingt, die Spannung der Geschichte aufzugreifen.

Ich hatte den Eindruck, dass man sich bei dieser Folge in Sachen Musik ein wenig zurückgehalten hat. Im Vergleich zu den Vorgängerfolgen. Zwar sind auch hier nahezu pausenlos Klänge im Hintergrund zu hören, aber dort bleiben sie auch. Außer die Szene erfordert etwas mehr Kawumm. Dank dieser dezenten Untermalung entfaltet sich gleich eine zur Story passende Atmosphäre.

Das Cover ist mein persönliches Highlight der Reihe. Die Spiegelscherben mit den verschiedenen Gesichtern, darunter ein wirklich schauriges Gesicht, verspricht eine spannende und schaurige Geschichte. Genau das findet man auf der CD dann ja auch vor.

Fazit: Diese Folge hat mir gut gefallen. Spannend, mysteriös und für mehr als eine Gänsehaut gut. So darf es gerne weitergehen in der Serie.

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