Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (02) – Die Gesellschaft des Schreckens

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (02) – Die Gesellschaft des Schreckens / Verlag: Romantruhe / Spielzeit: ca. 100 min  / Sprecher:  Christian Rode, Peter Groeger, Lutz Harder, Eberhard Prüter ua

Inhalt: Die Witwe Georgina Welsh bittet Sherlock Holmes und Dr. Watson um Hilfe. Sie ist der festen Überzeugung, dass ihr Mann Peter ermordet wurde. Er starb unter mysteriösen Umständen in der Dorfkirche von Crowfield. Was wollte Peter Welsh dort? Und wer ist der unheimliche Fremde mit den weißen Klauenhänden, mit dem er kurz vor seinem Tod gesehen wurde? Schon bald kommt Holmes auf die Spur einer so geheimnisvollen wie mörderischen Vereinigung. Doch um es mit der „Gesellschaft des Schreckens“ aufzunehmen, muss der Meisterdetektiv sein Leben aufs Spiel setzen.


Nachdem mich Folge 1 so sehr begeistert hatte, wanderte die zweite Folge sehr bald in den Player und ich war gespannt, was mich dieses Mal erwartet. Leider muss ich aber sagen, dass mich die zweite Episode nich so sehr begeistern konnte. Das liegt nicht einmal an diesem neuen Fall, denn der ist durchaus spannend und hat auch wieder zumindest eine recht unheimliche Szene. Ich muss dringend mal testen, wie die neuen Holmes vor dem Einschlafen im Dunklen wirken! Auch sind Holmes und Watson hier wieder sehr aktiv bei ihren Nachforschungen, was ich nachwievor klasse finde. Und es geht mitunter humorig zu. Soweit alles wie gehabt und wie gemocht. Ich fand nur, dass die Geschichte sich in der Mitte schon sehr in die Länge zieht. Da hätte es für meinen Geschmack die eine oder andere neuerliche Entwicklung weniger sein dürfen. Es gab einen Punkt, an dem ich dachte, dass nun gleich die Auflösung präsentiert würde. Dann habe ich mir die Tracklist angeschaut und es warteten noch mindestens fünf weitere Tracks auf mich, bei denen ich mich fragte, was da denn noch alles passieren würde. Es müssen doch nicht immer zwei CDs sein, oder?

Christian Rode und Peter Groeger sind wie schon aus Folge 1 vertraut mit hörbaren Spass und Schwung bei der Sache und ich habe ihre Dialogen wieder mit viel Vergüngen verfolgt. Übrigens höre ich diesen Holmes hier sogar bei seinen erklärenden Monologen ausgesprochen gerne zu. Ebenfalls eine neue Erfahrung für mich mit Holmes. Margrit Strassburger alias Georgina Welsh konnte mich dagegen nicht ganz überzeugen. Sie klang mir eine Spur zu gestelzt. Dafür habe ich mich über das Wiederhören mit Lutz Harder in der Rolle des Lestrade gefreut.

Was die Musik anbetrifft bleibt man dem Stil der ersten Folge treu, und das steht auch Folge 2 wieder ausgesprochen gut. Ich habe ja gar nichts gegen Klänge, die die Zeit widerspiegeln, in der die Geschichte spielt. Sofern es trotzdem lebendig klingt und sich am Geschehen orientiert, so dass die Atmosphäre der Szenen beim Hörer ankommt.

Okay, das Covermotiv lässt dieses Mal auf eine unheimlichere Story hoffen als man auf den CDs geboten bekommt. Aber wieso nicht? Auf jeden Fall macht das so neugierig und ist ein Stil, den man von Holmes eher nicht erwartet. Ich kann mir gut vorstellen, dass alleine dadurch auch so Holmes-Skeptiker wie ich eher mal zugreifen.

Fazit:  Knackpunkt bei dieser Folge war ausschließlich, dass sie sich ziemlich zog. Ansonsten habe ich weder am Inhalt, noch an Sprechern oder der Untermalung etwas zu meckern. Trotz der Längen bleibt die Reihe mein Holmes-Favorit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: