Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (03) – Die betrogenen Titanic-Passagiere

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (03) – Die betrogenen Titanic-Passagiere / Verlag: Romantruhe / Spielzeit: / Sprecher:

Inhalt: Sherlock Holmes‘ neuester Fall führt den Detektiv und seinen Freund Dr. Watson nach Southampton. Hier soll einmal der Stolz der White-Star-Reederei, die „Titanic“, zu ihrer Jungfernfahrt auslaufen. Noch ist das Schiff nicht fertig gebaut, aber mehrere Familien aus armen Verhältnissen haben bereits ihre Ersparnisse geopfert, um sich eine Passage in die neue Welt zu sichern. Allerdings scheinen sie beim Versuch, ihr Startkapital für ein neues Leben zu vergrößern, einem ebenso gewieften wie gewissenlosen Schwindler auf den Leim gegangen zu sein.


Nein, offenbar müssen es nicht immer gleich zwei CDs für eine Folge dieser Serie sein, wie ich nach Folge 2 noch befürchtete. „Die betrogenen Titanic-Passagiere“ kommt also auf nur einer CD daher und ist so gleich schon wieder einen ganzen Tacken besser und griffiger als der Vorgänger. Das gewisse Etwas verdankt diese Geschichte der Tatsache, dass man als Hörer natürlich weiß, was der Titanic und damit den Passagieren bei ihrer Jungfernfahrt zustoßen wird. So empfindet man durchaus ein gewisses Gruseln, wenn O’Malley von seinen großen Hoffnungen in die Zukunft in Amerika erzählt. Gleichzeitig ist man trotzdem verärgert, dass mit ihm und den anderen Passagieren aus armen Verhältnissen so verbrecherisch umgegangen wird. Somit habe ich Holmes und Watson hier ganz besonders gern bei ihren Ermittlungen begleitet. Auch hier erlebt man manche Wendung, jedoch ohne dass sich die Handlung dadurch unnötig in die Länge zieht. In knackigen 70 Minuten wird hier eine spannende und interessante Geschichte erzählt, in der Holmes auch mal mit roher Gewalt zu Werke geht und -man staune!- sogar mal einen Denkfehler eingesteht! Das lässt ihn für mich gleich menschlicher und sympathischer erscheinen. Gefallen hat mir auch seine unheilvolle Andeutung am Ende der Geschichte 😉

Christian Rode und Peter Groeger sind weiterhin gut in Form und es macht auch hier wieder Spass, ihnen zu lauschen. Klaus Herm in der Rolle des O’Malley habe ich ebenfalls gerne gehört. Er zählt ohnehin zu meinen Lieblingssprechern und ich habe ihm den Part des armen betrogenen Titanic-Passagiers sofort abgenommen. Bernd Vollbrecht und Werner Ziebig wissen dagegen als Bösewichte zu überzeugen.

Das Covermotiv passt prima zur Geschichte, auch wenn ich die etwas schaurigeren Motive lieber mochte 😉 Aber diese Folge ist ja auch nicht in diesem Sinne gruselig. Somit geht das völlig in Ordnung.

Fazit:  Nach dem kleinen Durchhänger bei Folge 2 hat mir diese Geschichte wieder prima gefallen. Spannend und mit einem feinen Funken Humor, so darf es weitergehen.

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