Dorian Hunter (20) – Devil’s Hill

Titel: Dorian Hunter (20) – Devil’s Hill / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca.70 min / Sprecher: Stefan Krause, Gertie Honeck, Andreas Schmidt, Thomas Nicolai ua

Inhalt: Asmodi, das Oberhaupt der Schwarzen Familie, ist vernichtet. Die Schwarze Familie hat ihren Kopf verloren und wie es die Statuten der Dämonen wollen, beginnt die Suche nach einem Nachfolger mit einem Konzil, welches Skarabäus Toth, der Syndikus der Schwarzen Familie, auf einem Schloss in England zusammenruft.
Gleich mehrere Sippenführer erklären sich bereit, die Nachfolge anzutreten doch das Erscheinen der abtrünnigen Hexe Coco Zamis ändert alles … und bald geschieht der erste Mord!


Es ist eigentlich nur logisch: Asmodi ist tot, also brauch die Schwarze Familie ein neues Oberhaupt. Dieses gilt es nun in dieser Folge zu finden. Dafür hat sich die finstere Sippschaft auf der Burg Devil’s Hill eingefunden. Auf Hunter selber muss man dabei verwenden, er wird erst spät überhaupt mal erwähnt. Mich hat das allerdings gar nicht gestört. Mir hat diese Zusammenkunft aller möglichen Kreaturen auch so prima unterhalten. Erstens geht es dank einiger Differenzen zwischen einigen Mitgliedern durchaus auch mal rauh zu und zweitens ist auch schnell für Spannung gesorgt. Denn es ereignen sich Morde auf der Burg, doch niemand kann sie verlassen ehe nicht das neue Oberhaupt gefunden ist. Und ein Mitglied hat schon alles Erdenkliche dafür getan, selber diesen Posten einzunehmen. Also geht auch von dort eine gewisse Bedrohung aus. Mit Coco Zamis Eintreffen auf der Burg gewinnt die Geschichte noch mal an neuem Schwung und die Suche nach dem Mörder spitzt sich immer weiter zu. Außerdem geht es bei dieser Versammlung auf oft sehr böse Art ganz humorvoll zu. Ich habe manches Mal schmunzeln müssen, und ein Schuss Humor versüßt mir so ziemlich jedes Hörspiel. Das Ende lässt für die nächste Folge nichts Gutes erahnen und so darf man gespannt sein, wie dieser Handlungsstrang weitergesponnen wird.

Eine große Rolle spielt hier Olivaro, gesprochen von Stefan Krause. Es ist immer wieder erstaunlich, wie aus seiner hellen Stimme und dem seltsamen Singsang eine solche Gefährlichkeit herausklingt. Andreas Schmidt lässt Skarabäus Toth, den Leiter der Versammlung, recht arrogant klingen, was gut zu dieser Rolle passt. Er verleiht ihm außerdem eine ungewöhnliche Ausdrucksweise, an die man sich zunächst gewöhnen muss, die bei mir aber dafür gesorgt hat, dass ich mir ein bestimmtes Bild von dieser Person machen konnte.

Auch die Untermalung verrät, dass man es hier -trotz Hunters Abwesenheit- mit einer echten Folge seiner Reihe zu tun hat. Die Musik zeigt sich auch hier von ihrer harten, durchdringenden Seite und sorgt für die typische Atmosphäre der Hunter-Folgen.

Eine sehr schönes Cover, muss ich sagen. Ich bin ja Fan von Burgen und Schlössern, gerne natürlich wenn sie so finster und bedrohlich wirken wie hier.

Fazit:   Ich war gerne auf Devil’s Hill zu Gast. Auch ohne Hunter eine unterhaltsame Folge, die dank illustrer Charaktere und einen Schuss bösen Humors meinen Geschmack getroffen hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

reziratte.de © 2014 Frontier Theme
%d Bloggern gefällt das: