Die kleine Schnecke Monika Häuschen (29) – Warum schmecken Kirschen süß?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (29) – Warum schmecken Kischen süß? / Verlag: Karussell / Spelzeit: ca. 48 min / Sprecher: Tobias Künzel, Clementine Künzel, Tom Deininger ua

moni29Inhalt: In dem Garten, in dem die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen mit ihren besten Freund, dem Regenwurm Schorsch, wohnt, sind die ersten Kirschen reif! Leider will der mies gelaunte Schorsch ausgerechnet die Kirsche haben, die am obersten Ast hängt und Monika muss sie in einer halsbrecherischen Aktion pflücken. Und dann sitzt auch noch die kleine Made Madeleine in der roten Frucht und beansprucht diese für sich. Da tröstet es Schorsch wenig, dass ihm Monika Äpfel, Birnen, Pflaumen und andere süße Früchte anbietet. Und obwohl der gelehrte Graugänserich Günter vor unreifem Obst warnt, isst Schorsch aus Trotz eine unreife Kirsche, was schreckliche Folgen hat.


Und da ist auch schon die zweite neue Episode um die kleine Schnirkelschnecke. Dieses Mal geht es nicht um ein Tier im Garten, sondern um eine Frucht, nämlich um die Kirsche. Dabei gibt es wie üblich eine ganze Menge zu lernen und Dank Schorsch käme eigentlich auch der Spass nicht zu kurz. Wenn nicht…ja, wenn nicht dieses Maden-Kind Madeleine wäre, das die Freunde in einer Kirsche antreffen und dass jeden Satz mit einem naseweisen „Meine Mama hat aber gesagt…“ beginnt. Bereits nach wenigen Malen schoss dabei bei mir das Adrenalin in die Höhe. Himmel, was hat mich dieses Gör genervt! Kinder mögen das vielleicht witzig finden, aber ich war mehr als einmal nahe dran, den Player auszuschalten. Ich darf mir gar nicht vorstellen, was Eltern auszuhalten haben, wenn der Nachwuchs diese Geschichte hört und Madeleine später imitiert. Gar nicht so unwahrscheinlich bei einer Hörerschaft um die drei Jahre herum. Jedenfalls hat mir das diese Folge komplett verleidet, so interessant das Thema an sich auch ist.

Clementine Künzel leiht der kleinen Made ihre Stimme und einen enervierend quäkigen Ton. Markante Stimme in allen Ehren, aber ich habe es nur mit viel Selbstbeherrschung ausgehalten. Vor allem in Kombination mit diesem aufmüpfigen „Meine Mama hat aber gesagt…“ Die drei Sprecher der Hauprollen und auch Erzähler Tom Deininger dagegen machen ihre Sache wie gewohnt sehr gut. Allerdings konnten sie mich nicht über Madeleine hinwegtrösten.

Das Titellied lässt mich immer wieder mindestens mitsummen. Ich schätze aber, inzwischen werden die kleinen Fans der Reihe es auch mitsingen können. Eine kleine Handvoll Geräusche macht bestimmte Szenen anschaulich.

Im Booklet darf man dieses Mal Maden und Kirschen zählen. Dabei gefällt es mir -wie auch beim Cover- dass die Maden ganz niedlich dargestellt sind. Wo sie eigentlich ja alles andere als goldige Kuscheltierchen sind.

Fazit: An sich eine gute Idee, sich auch mal mit Wissenswertem um Pflanzen und Früchte zu befassen. Das hätte mir sicher gefallen. Aber Madeleine ist einfach nicht zum Aushalten.

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