Fünf Freunde (99) – …und der seltsame Leuchtturm

Titel: Fünf Freunde (99) – …und der seltsame Leuchtturm / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher: Holger Mahlich, Leonhard Mahlich, Eckhart Dux, Fabian Harloff ua

ff99Inhalt: Bei einem Segelausflug geraten die in Seenot und können sich nur durch das Licht eines Leuchtturms an Land retten. Auf der Felsenklippe scheinen merkwürdige Dinge vor sich zu gehen. Ein mürrischer Leuchtturmwärter, ein rätselhaftes Feuerschiff, unheimliche Nebel, mysteriöse Stimmen… Und plötzlich sind Dick und Anne verschwunden und bleiben wie vom Erdboden verschluckt. Eine gefährliche Spurensuche beginnt.


Die letzte Folge vor dem großen Jubiläum! Ich bin gespannt, was uns da geboten wird. Gerne jedenfalls wieder eine Geschichte wie diese, die so schön mit Elementen spielt, die der Fan der ersten Stunde noch von früher kennt. Das hat mir bei dieser Geschichte sehr gefallen: ein Ausflug mit dem Boot, Sturm, ein alter Leuchtturm, eine verlassene Insel, Höhlen und eine Schatzsuche…sowas mag ich für die Reihe immer noch. Und so kam hier schnell ein wenig Charme wie früher auf. Mit dem Sturm, in den die fünf Freunde geraten, geht es auch gleich schon so richtig los und es kommt Spannung auf. Es sind dann aberdoch  Kleinigkeiten vorhanden, die einen kleinen Wermutstropfen darstellen. Und wenn es noch so nach Erbsenzählerei klingt, dass Timmy im dicksten Sturm auf einem schwankenden Boot regelmäßig bellt, kann ich mir kaum vorstellen. Auch die geschliffenen Gespräche unter den Freunden glaube ich in dieser Situation nicht.
An Land angekommen geht es insgesamt so weiter. Die Handlung ist ganz spannend und man ist neugierig, was da vor sich geht. Trotzdem sind es wieder Details, die das Vergnügen schmälern. George und Julian glauben ohne Weiteres, dass Anne und Dick ohne sie aufgebrochen sind. Das Licht, das die Kinder im Sturm (!) gesehen haben, war nur der Schimmer eine Leselampe. Obwohl die Kinder dem Leuchtturmwärter nicht so recht trauen, laufen Anne und Dick geradewegs in seine Falle? Das nehme ich der Folge alles irgendwie nicht ab.

Holger und Leonhard Mahlich geben ein gelungenes Duo ab. Sie ergänzen sich prima und vermitteln ein gutes Bild der beiden Gauner. Besonders gefallen hat mich Eckhart Dux als brummiger Leuchtturmwärter. Solch eine Figur braucht eine gute Folge dieser Serie. Und auch die Hauptsprecher wissen erneut zu überzeugen.

Musikalisch wird gewohnte Kost geboten, was hier aber nichts Schlechtes heißen soll. Mit solchem Melodien kommt die Reihe bisher prima aus und irgendwie ist das für mich inzwischen der typische Klang der „Fünf Freunde“. Einmal muss ich aber noch Erbsen zählen: dass Timmy nur „wau-wau-wau-wuff“ und „uuuuuhhhh“ kann, okay. Aber dann sollte man diese Lautäußerungen wengstens dosieren. Speziell sein Heulen passt hier nicht in einige Szenen.

George hat ein kleines Segelboot geschenkt bekommen…soso. Sieht aber schon recht komfortabel aus, sogar mit Kabine. Davon abgesehen fängt das Cover die dramatischste Szene des Hörspiels ein. Himmel und Wasser dräuen finster und bedrohlich vor sich hin, und auch der seltsame Leuchtturm aus dem Titel ist zu sehen.

Fazit:  Die Folge bietet sehr viel, was die Fans der ersten „Staffel“ so sehr mögen. Das hat mir gefallen. Leider gibt es aber eine ganze Reihe von Dingen, die irgendwie nicht wirklich zusammen- bzw zur Reihe sonst passen. Da habe ich doch manchmal den Kopf geschüttelt.

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