Hui Buh (17) – Der Meisterdetektiv

Titel: Hui Buh (17) – Der Meisterdetektiv / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 71 min / Sprecher: Andreas Fröhlich, Stefan Krause, Maximilian Artajo, David Nathan ua

huibuh17Inhalt: Im Wirtshaus Rosenbach enteckt die Polizei die Beute der berüchtigten “Elster von Burgeck”. Roswita wird des Diebstahls beschuldigt und ins Gefängnis gesteckt, obwohl sie ihre Unschuld beteuert. Ist sie schuldig oder unschuldig? Ein Fall für Hui Buh, den Meisterdetektiv! Gemeinsam mit Julius, Tommy und Sophie untersucht er den Tatort und findet einige seltsame Hinweise, die darauf hindeuten, dass der wahre Dieb ein Gespenst sein könnte.


An Sherlock Holmes kommt offenbar keine Reihe vorbei. Jeder will mal in seine Fußstapfen treten…sogar Hui Buh, der ja keine Füße in dem Sinne hat. Die Geschichte geht spaßig los als Erzähler Andrea Fröhlich und Hui Buh sich um das Buch dazu streiten. Danach wird es dann gleich mysteriös. Wer ist der Fremde im Wirtshaus? Es gibt also gleich Anlass für den selbsternannten Detektiven, die Augen offen zu halten. Erst recht als später der Schatz auftaucht und Roswita verdächtig wird, ihn gestohlen zu haben. Sie landet im Gefängnis und ab da läuft Hui Buh zur Höchstform auf. Gemeinsam mit Julius, Tommy und Sophie natürlich. Mir hat die Geschichte Spass gemacht. Die Nachforschungen der Freunde sind witzig und gleichzeitig krimimäßig spannend. Da dürften die jungen Hörer gespannt am Player sitzen. Man sollte aber schön bei der Sache sein. Ich hatte die Folge einmal “nebenbei” gehört und war plötzlich raus. Es gibt nämlich einige Wendungen, die der Fall nimmt, und um denen zu folgen, sollte man aufmerksam zuhören. Es lohnt sich, denn das Ende ist gut gelungen, wenn auch nicht mehr ganz so witzig wie die Geschichte zuvor. Da klingen auch mal ernste Töne durch. Aber warum auch nicht? Auch ein Geisterleben ist nicht perfekt.

Stefan Krause tobt wie gewohnt leicht überdreht durch die Geschichte. Anfangs hatte mich das an Hui Buh gestört, inzwischen passt diese Redeweise für mich gut zum Schlossgespenst. Marie-Luise Schram und Maximilan Artajo alias Sophie und Tommy geben ein gutes Gespann ab. Unantürlich habe ich mich über Simon Jägers Auftritt als Hieronymus . Mal komisch, mal ernsthaft verleiht er ihm Charakter. Und wer könnte als Sprecher von Hieronymus Bruder Balthasar besser dazu passen als Navid Nathan?

Die Untermalung klingt wie von der Reihe gewohnt. Lebendige Stücke sind zu hören, die Kindern gefallen dürften. Auch wenn sie schon ein wenig “klassisch” klingen. Die Geräusche können sich ebenfalls hören lassen.

Auf dem Cover hat Hui Buh sich extra in einen Holmes-Dress geworfen: mit Lupe und Pfeife. Ich mag den Hintergrund des Motivs sehr! Mit den dunklen Gestalten wirkt das tatsächlich unheimlich. Vielleicht, weil mir bei dem Anblick als erstes die Dementoren aus Harry Potter in den Kopf kamen?

Fazit:  Eine spannend und witzige Folge! Aber schön bei der Sache bleiben, sonst verfranst man sich irgendwann leicht.

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