Hieronymus Frosch – Eine höchst praktische Erfindung mit viel Kawumm (Andreas H. Schmachtl / Stefan Kmainski)

Titel: Hieronymus Frosch – Eine höchst praktische Erfindung mit viel Kawumm / Verlag: Jumbo / Spielzeit: ca. 39 min / Buch: Andreas H. Schmacht / gelesen von: Stefan Kaminski

hieronymusfroschInhalt: Hieronymus Frosch, wohnhaft in der Efeugasse 12 im hinteren Garten gleich neben der Zinkwanne, ist weltbester Tüftler, Forscher, Erfinder und seit Neuestem auch stolzes Ehrenmitglied der Königlich-Erkenntnisreichen Sozietät. Diese Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft veranstaltet einen Wettbewerb, in dem sich jedes Mitglied etwas Kluges für den Garten ausdenken soll. Und natürlich gelingt Hieronymus mit viel KAWUMM eine höchst praktische Erfindung – so glaubt er jedenfalls.


Der Titel klang schon so lustig, dass ich neugierig auf das Hörbuch wurde. Und ich war gerne in der Efeugasse 12 zu Gast, wo Hieronymus Frosch über seiner Erfindung für den Wettbewerb brütet. Dabei geht es sowohl spannend, als auch witzig zu. Spannend ist es, wie Hieronymus seine Erfindung weiterentwickelt und wie er mit seiner fiesen Konkurrenz fertigwird. Witzig wird es immer dann, wenn etwas mit der Erfindung so absolut nicht klappen will und neben bunt gefärbtem Qualm auch mal der Frosch selber zum Dachfenster hinausgeflogen kommt. Und auch über Wilhelm Kröterich habe ich geschmunzelt. Außerdem darf man bis zum Ende hin mitfiebern, ob Hieronymus‘ großartige Erfindung nun wirklich gelingen und er damit den Wettbewerb gewinnen wird. Den jungen Hörern wird zwar die namentliche Ähnlichkeit zwischen Hieronymus Bosch und Hieronymus Frosch wohl kaum auffallen, aber mit etwas Glück bleibt zumindest der Klang hängen, sodass er später vielleicht als Eselsbrücke herhalten kann. Soviel Spass wie diese Geschichte macht, ist das durchaus drin!

Für solch eine Geschichte kann ich mir kaum einen besseren Erzähler vorstellen als Stefan Kaminski. Wobei zu erwähnen ist, dass er den Figuren hier keine allzu verrückten oder überdrehten Stimmen gibt. Markant sind sie aber trotzdem, und niedlich obendrein. Ich konnte mir Hieronymus, die Mäusefamilie Wackernagel und Wilhelm Kröterich genau vorstellen.

Im Laufe der Geschichte sind immer wieder lustige Melodien zu hören, die vom Klang her ein wenig Ähnlichkeit mit einem Froschquaken haben. Fand ich jedenfalls 😉 Mir waren nur die Pausen zwischen den Kapiteln bis zum nächsten Track etwas zu lang.

Das Cover verrät bereits etwas über die Geschichte und Hieronymus‘ grandiose Erfindung. Das weiß man aber erst, wenn man die Geschichte gehört hat. Bis dahin ist es ein niedliches und lustige Cover an dem mir besonders der Frosch persönlich gefallen hat. Das Booklet ist im gleichen Stil gestaltet und so ist es ein Vergnügen, sich durch die Seiten zu blättern.

Fazit:  Eine schöne Erfinder-Geschichte, spannend und spaßig zugleich. Und dazu -wie von Stefan Kaminski gar nicht anders zu erwarten- höchst vergnüglich anzuhören.

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