Bibi Blocksberg (107) – Die Geheimsprache

Titel: Bibi Blocksberg (107) – Die Geheimsprache / Verlag: Kiddinx / Spielzeit: ca. 40 min / Sprecher: Susanna Bonasewizc, Dörte Freundt, Julius Jellinek ua.

bibi107Inhalt: Bibi, Marita und Moni sind genervt, denn zwei neue Mitschüler ärgern sie ständig. Sie beschließen daher, in einer Geheimsprache miteinander zu reden. Doch auch diese verstehen die Jungs schnell. Um ihnen eine Lehre zu erteilen, locken sie die beiden zur Alten Ziegelei. Sie wollen sie erschrecken! Doch an diesem Ort treiben bereits andere ihr Unwesen!


Der Titel ließ mich nichts Gutes ahnen. Ich bin kein Fan alberner Geheimsprachen, und genau die vermutete ich. So schlimm kam es dann aber doch nicht. Und im Grunde ist die Folge gar nicht so übel. Bibi und ihre Freundinnen haben Stress mit Mitschülern und wollen ihnen wegen der vielen Spötteleien eine Lehre erteilen. Doch in der alten Ziegelei, wo die Rache stattfinden soll, sind echte Verbrecher am Werke! Ich denke, in die Situation von Bibi, Marita und Moni können sich viele Kids gut hineinversetzen. Und mit den beiden Dieben kommt später auch noch Spannung in die Geschichte. Das ist eine schöne Kombination, die mir gefallen hat. Ich mochte es auch, dass einige Orte aus früheren Folgen eine Rolle spielen oder zumindest erwähnt werden. Die Ziegelei sowieso, aber auch Burg Eintracht und Schloss Klunkerburg. Da darf man als älterer Fan in Erinnerungen schwelgen. Meine Probleme mit der Folge liegenn eher in Details. Beispielsweise die beiden Geheimsprachen, die die Freundinnen sich einfallen lassen. Die erste ist nicht die neueste Idee, die zweite habe ich in der Erklärung kaum verstanden und als ich sie hörte, fand ich, dass man sie im Nu „übersetzen“ kann. Vielleicht kommen Kinder damit schneller klar. Allerdings bin ich überzeugt, dass selbst Kinder beide Geheimsprachen nicht im Nullkommanichts sprechen lernen. Bibi, Moni und Marita können beide sofort aus dem FF. So talentiert, dass ich mir das einfach nicht vorstellen konnte. Mein Problem Nummer 2 ist Idee, wie man die Diebe vertreiben will. Gut, es passt zur Handlung, denn dieser Sport spielt eine Rolle, aber die Vorstellung der Szene mit den Dieben war mir doch etwas arg albern. Das passte nicht zur übrigen Story, die trotz des Titels eigentlich gar nicht albern ist.

Die Zwillingsbrüder Tim und Tom, die Bibi und ihren Freundinnen auf die Nerven gehen, werden von Julius Jellinek und Marcel Mann zu hören. Die beiden haben mir gut gefallen und es wäre schön, wenn man in einer anderen Folge mal wieder von ihnen hören würde. Sportlehrerin Frau Laufer hat hier nicht nur einen Vornamen (Loni) bekommen, sondern mit Dörte Freundt auch eine andere Sprecherin als in zB der „Sportfest“-Folge. Sie hat eine tiefe und warme Stimme, die gut zur Rolle einer Lehrerin passt.

In Sachen Geräusche ist soweit alles in Ordnung. Erfreulicherweise wurde sogar darauf geachtet, dass zB Stimmen in Räumen wie der Ziegelei anders klingen. So hallt der Hexenauftritt richtig schön und ist so sogar ein wenig schaurig.

Das Covermotiv zeigt Bibi, Moni und Marita dabei, wie sie ihren Streich gegen die Jungs planen. Nehme ich jedenfalls an. Passen würde es. Schön, dass es ein Cover ohne Junghexen ist und dafür mit den „alten“ Freundinnen von Bibi.

Fazit:  Die Geschichte ist gar nicht übel. Ich schätze, die Kids können sich gut in Bibis, Monis und Maritas Lage einfühlen. Später ist dann noch für Spannung gesorgt. Aber ein paar Details wie die Geheimsprachen und die „Jagd“ auf die Diebe bringen Punktabzug.

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