Kati & Azuro (04) – Rätsel um Serafina

Titel: Kati & Azuro (04) – Rätsel um Serafina /Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 58 min / Sprecher: Nina Mölleken, Martin Armknecht, Elke Büchter, Carolin von der Groeben ua

azuro04Inhalt: Ein Spitzenspringpferd auf den Fasanenhof! Kati und Cleo sind begeistert von der Stute, die bei der Europameisterschaft starten soll. Doch dann geht bei den Qualifikationsturnieren plötzlich alles schief. Serafina macht Fehler im Parcour, wirkt auf einmal schwach und müde.
Ist die Stute krank oder gestresst? Was steckt hinter dem mysteriösen Leistungseinbruch? Alle auf dem Fasanenhof zermartern sich die Köpfe, die Stimmung ist gereizt.
Erst als Kati ihr Augenmerk wieder auf Azuro richtet, kommt ihr ein Verdacht. Ist Azuros Verhalten der Schlüssel zu dem Rätsel um Serafina?


Ein berühmtes Springpferd genießt vorübergehend Kost und Logis auf dem Hof von Katis Vater. Aber irgendwas stimmt mit Serafina nicht. Im Training glänzt sie, auf Turnieren versagt sie kläglich. Bei dieser Folge kann man sehr lange grübeln, was mit der Pferd nicht stimmt. Man bekommt verschiedene Mäglichkeiten aufgezeigt und lernt nebenbei noch etwas über Pferde und das Training mit ihnen. Trotzdem finde ich, dass dieses Rätsel kein echter Fall für die „feurigen und was nicht noch alles Füchse“ ist, wie die beiden sich gerne mal nennen. Denn so richtige Nachforschungen stellen sie nicht an. Sie rätseln zwar, was mir Serafina nicht in Ordnung ist, aber die ziemlich offensichtlichen Hinweise entgehen ihnen durchweg. Und so ist die Auflösung am Ende für mein Empfinden nicht mehr als ein plötzlicher Geistesblitz.
Trotzdem schätze ich, dass junge Pferde-Fans auch mit dieser Folge sehr zufrieden sein dürften. Denn trotz der sonderbaren Vorkommnisse ist es doch eine nette und ziemlich rosaote Pferde- und Reiterhofgeschichte. Allerdings kommt Azuro dieses Mal ganz schön kurz. Er hat zwar einige wenige Auftritte, doch im Mittelpunkt steht ganz klar Serafina.

An Carolin von der Groebens und Nina Möllekens für Teenager sehr markante Stimmen habe ich mich inzwischen gewöhnt. Ich fand bei dieser Folge allerdings, dass den beiden oft eine Schippe mehr Schwung und Elan gut zu Gesicht gestanden hätte. Selbst in den dramatischsten Szenen klingen sie geradezu tiefenentspannt. Das passt nicht. Serafinas Reiterin Lea wird von Elke Büchter gesprochen und mit hat ihre weiche Stimme gut für diese Rolle gefallen. Dagegen habe ich Martin Armknecht den ruppigen Pferdepfleger nicht recht abgenommen. Trotz harter Worte klingt seine Stimme dafür zu sympathisch.

Die Handlung wird von leichten und fröhlichen Musikstücken begleitet, die einer solche Geschichte gut stehen. Das Titellied ist relativ kurz, kann dafür aber schnell mitgesungen werden. In Sachen Geräusche ist alles soweit in Ordnung und ich konnte mir das Geschehen immer gut vorstellen.

Das Covermotiv zeigt eine wichtige Szene aus der Geschichte. Cleo und Kati, die unerlaubterweise zu Azuro und Serafina in den Stall geschlichen sind. Ein passendes Motiv also, wobei mir dieser Stil noch immer nicht wirklich gefällt. Er sieht zu sehr nach am PC entstanden aus.

Fazit: Für Fans der Serie eine weitere schöne Pferdehofgeschichte mit einer spannenden Geschichte. Es geht allerdings deutlich weniger detektivisch zu als in einigen der vorigen Folgen.

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