Meine Freundin Conni (39) – Die große Eiszeit

Titel: Meine Freundin Conni (39) – Die große Eiszeit / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 73 min / Sprecher: Lea Sprick, Flemming Stein, Linda Fölster, Carla Becker ua

conni39Inhalt: Conni verbringt mit Anna und Billi ein paar Tage in Italien: Die Freundinnen besuchen Billis Großmutter in einem kleinen Dorf bei Neapel. Conni lernt Rom kennen, badet im Mittelmeer und klettert auf den
Vesuv. Vor allem aber isst sie das leckerste Eis der Welt.


Auch wenn es bei uns in letzter Zeit so gar nicht sonnig aussah, so sehr habe ich Conni ihren kleinen Urlaub in Italien gegönnt. Gemeinsam mit Billi und Anna reist sie zunächst nach Rom. Dort lernt man gemeinsam mit den Dreien einiges über die Stadt, und ein paar Brocken italienisch kann man auch direkt für sich mitnehmen.
So richtig Urlaubsstimmung kam für mich aber erst auf als die drei Mädchen bei Billis Großmutter am Meer ankommen. Dort essen sie nicht nur das leckerste Eis der Welt, sondern unternehmen eine abenteuerliche Bootstour zu einer einsamen Bucht, die ein spannendes Ende nimmt, und sie lernen Billis Cousin und seine Freunde kennen, mit denen sie sich anfangs so gar nicht verstehen, weil sie ihnen dauernd Streiche spielen. Wo Conni und ihre Freundinnen auftauchen, ist halt einfach immer etwas los. So auch hier. Ein kleines Bisschen Moral steckt natürlich auch in dieser Geschichte und so lernt man hier, dass man bei verschwundenen Sachen doch nicht immer gleich die Einheimischen verdächtigen sollte. Aber schön, dass Conni zunächst genau dieses Vorurteil hegt. Ich mag es nämlich nicht, wenn Helden bzw Heldinnen kleine Heilige sind.

Bei italienischen Charakteren kommt man natürlich um den entsprechenden Akzent nicht herum. Mit einem solchen sind dann auch die erwachsenen Sprecher unterwegs, und ich hatte schon Schlimmes befürchtet. Unbegründet, wie sich aber herausstellte. So ein richtiger italienischer Akzent wird es zwar nicht sein, aber es wird auch nicht damit übertrieben. Speziell die Schimpftirade von Billis Oma -gesprochen von Carla Becker- am Ende habe ich mit einem Lachen so richtig genossen. Das klingt einfach genial. Lea Sprick, Linda Fölster und Alina Degener in den Hauptrollen sind fit wie immer und es macht stets auf’s Neue Spass ihnen zu lauschen.

Neben dem fröhlichen und lustigen Titellied, sind während der Geschichte immer wieder weitere muntere Stücke zu hören, die der Urlaubsstimmung auch ein gutes Stück weit auf die Sprünge helfen. Und am Schluss bekommt man sogar noch ein richtiges Lied mit Gitarre zu hören. Natürlich typisch italienisch mit ganz viel Amore 😉

Das Covermotiv vereint gleich mehrere Elemente der Geschichte: das leckere Eis, das sich die Mädchen schmecken lassen, ein Brunnen und natürlich die Jungs. Im Booklet lernt man mit Bildern und kurzen Texten noch die wichtigsten anderen Charaktere kennen.

Fazit:  Bei dieser Folge kommt Urlaubsstimmung auf. Sie ist fröhlich und spannend, und ich kann mir gut vorstellen, dass mancher dabei Lust auf eine Italienreise bekommt.

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