Hui Buh (18) – Der Fluch der Geisterinsel

Titel:  Hui Buh (18) – Der Fluch der Geisterinsel / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 67 min  / Sprecher: Stefan Krause, Christoph Maria Herbst, Waldemar Kobus ua

huibuh18Inhalt: Ein geheimnisvolles Gemälde, das König Julius auf dem Dachboden von Schloss Burgeck findet, verspukt die königliche Familie mitten in eine Seeschlacht. Sie geraten in die Gefangenschaft von Piraten und müssen sich gegen den gefährlichen Seeräuberkapitän Flint wehren. Gelingt es Hui Buh und seinen Freunden, den Fluch der Geisterinsel zu brechen? Eine Reise voller gespenstischer Abenteuer beginnt.


Ich bin ja an sicher kein Fan von Piratengeschichten. Deshalb hat es mich überrascht, dass mir diese Folge so gut gefallen hat. Dank eines geheimnisvollen Bildes landet die komplette Belegschaft von Schloss Burgeck mitten hinein in die Welt der Piraten. Und da wird alles geboten, was man von solch einer Geschichte erwarten darf: wilde Schlachten, rollende Rumfässer, bärbeißige Kapitäne und natürlich knarzende Schiffsplanken. Da ist Schwung und Action drin, und Dank zahlreicher Gefahren, die auf die Burgecker lauern, auch eine gute Portion Spannung. Hui Buh und Co. machen schwer was mit und das ist oft obendrein auch noch ganz schön witzig. Es besteht also keine Gefahr, dass die Piraten den jungen Hörern das Gruseln lehren. Und natürlich wollen Hui Buh und seine Leute auch wieder zurück in ihre Burg. Da habe ich mich lange gefragt, wie sie das anstellen wollen. Also kam auch aus dieser Richtung gut Spannung in die Sache.

Als Gastsprecher ist hier Waldemar Kobus in der Rolle des Käpt’n Flint mit von der Partie. Junge Piratenfans kennen ihn vielleicht aus den Wickie-Filmen. Er gibt hier einen wunderbar bösen und bärbeißigen Kapitän ab. Aber auch die Rolle von hong Chon liegt ihm unüberhörbar gut. Stefan Krause hat ebenfalls hörbar Spass an seine Rolle. Für meinen Eindruck hier sogar noch einen Funken mehr als sonst. Und selbst Christoph Maria Herbst -mit dem ich leider immer Stromberg verbinde- habe ich gerne gehört. Ich mag den listigen Humor in seiner Stimme.

Die Untermalung orientiert sich ebenfalls am Piraten-Thema. Große und teilweise wirklich bombastische Stücke sind zu hören, die der Geschichte gut stehen. Und die Geräusche können sich ebenfalls hören lassen. Da sieht man das Geschehen auf dem Schiff und auch die Banana Bay sofort vor sich.

Dem Cover sieht man den Actionanteil der Geschichte sofort an. Mir gefallen vor allem die Lichtspielereien, die dem Motiv außerdem einem leicht unheimlichen Anstrich verleihen.

Fazit:  Es ist selten bei Piraten-Geschichten, aber diese hier hat mir prima gefallen. Spannend, actionreich und gewürzt mit einer Prise gewitztem Humor hat sie mir richtig Spass gemacht.

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