Mord in Serie (08) – Doragon – Brut des Drachen

Titel: Mord in Serie (08) – Doragon – Brut des Drachen / Verlag: Contendo Media / Spielzeit: / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Lutz Mackensy, Detlef Bierstedt, Lea Kiernan, Uve Teschner ua

mis08Inhalt: Eine Reihe brutaler Anschläge versetzt die japanische Gemeinde Düsseldorfs in Angst. Nachwuchsreporter Tom Jordan wittert die große Story und stellt erste Nachforschungen an. Die Yakuza -die japanische Mafia- scheint für die Taten verantwortlich zu sein. Ein kriminelles Mastermind, genannt ‚Doragon‘ (der Drache)- zieht im Hintergrund die Fäden und baut sein Machtmonopol in düsslerdorfs Unterwelt rücksichtslos aus. Gemeinsam mit der hübschen Hotelerbin Maiko sagt Jordan der Yakuza den Kampf an. Doch wie weit ist er bereit zu gehen – für die Story seines Lebens?


Es ist mal wieder an der Zeit für eine „Mord in Serie“-Geschichte um die Mafia. Die japanische dieses Mal. Nun ist es so, dass man mich mit Mafia-Storys kaum begeistern kann. Schon lange nicht, wenn ich die Folge ein halbes Dutzend mal hören muss um bei den Namen druchzusteigen. Und dabei sind es hier noch gar nicht mal so viele. Wer Mafia-Geschichten mag und sich mit exotischen Namen nicht so schwer tut wie ich, der wird mit dieser Episode eine unterhaltsame verbringen.  Es gibt einige Verwicklungen und ein Schuss Action ist ebenfalls mit dabei. Zudem ist es eine Abwechslung, mit einem Journalisten auf die Jagd nach der Wahrheit zu gehen statt mit der Polizei. Eine solche Abwechslung dürfte es für mich gerne häufiger geben.
Schade fand ich es nur, dass sich mein Verdacht über Doragons wahre Identität am Ende bestätigte. Nicht dass  mir ein solcher Erfolg nicht gefallen würde (das schmeichelt doch, oder ;)), aber ich fand es hier zu einfach. Getreu dem Motto: man nehme die Person, die am wenigsten verdächtige Person und schon hat man den Täter.

Man kann mich ruhig undankbar nennen, wenn ich jetzt schreibe, dass mir der nahezu durchweg prominente Sprechercast nicht richtig zugesagt hat.Natürlich kann man mit Oliver Rohrbeck, Claudia Urbschat-Mingues, Lutz Mackensy oder auch Detlef Bierstedt nichts falsch machen kann, das ist klar. Hier übernehmen sie die Hauptrollen und da passt auch alles. Für mich war das unüberhörbar auf Nummer sicher gegangen mit Stimmen, die man schon zigmal anderswo gehört hat. Eben eine Spur zu sauber. Wenigstens eine Stimme, die nicht so vertraut ist, hätte mir hzur Erfrischung gut gefallen.

Entsprechend der Geschichte schlägt die untermalung gelegentlich exotische Klänge an. Ein Gong ist beispielsweise recht oft zu hören. Das sorgt aber für Flair und hat mir somit ganz gut gefallen. Der Song, der dieses Mal als Bonus Track dabei ist, stammt von der Gruppe „Frozan Ground“. Er ist natürlich auch in der Geschichte zu hören, allerdings fiel er mir dort nicht so deutlich auf wie seine Vorgänger in den anderen Folgen. Kein Ohrwurm also.

Das Drachentattoo als Covermotiv gefällt mir prima! Ich mag halt einfach schöne Tattoos. Und es pass zur Geschichte. Außerdem ist es ein echter Hingucker.

Fazit: In meinen Ohren nur eine solide Folge der Reihe. Zu viele „übliche Verdächtige“ im Sprechercast, und eine Handlung, die bei mir einfach keine Spannung aufkommen lies. Das kann die Serie besser!

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