TKKG (182) – Im Bann des Übersinnlichen

Titel: TKKG (182) – Im Bann des Übersinnlichen / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 69 min / Sprecher:  Wolfgang Drager, Robert Missler, Lutz Mackensy, Susanne Wulkow, Patrick Bach ua

tkkg182Inhalt: Mysterium oder fauler Zauber? Geisterbeschwörungen, Wundertinkturen, spiritistische Geheimvorstellungen ziehen die Menschen in ihren Bann – die Millionenstadt scheint der Magie verfallen. Da verschwindet eine beträchtliche Summe Geld aus Klößchens Hosentasche … TKKG nehmen die Spur auf, um herauszufinden, wer hinter den Betrügereien in der Stadt steckt. Warum hat es der Meistermagier Alessandro Andrea Giovini nach den Proben seiner Zaubershow so eilig? Ist der Taschenspieler wirklich so unschuldig wie es scheint? Und wer ist dieser mysteriöse Houdinini? Tim, Karl, Klößchen und Gaby glauben natürlich nicht an den ganzen Hokuspokus, der hier vor sich geht – bis sie auf jemanden treffen, der tatsächlich magische Kräfte besitzt.


TKKG und etwas Übersinnliches? Ich befürchtete ja schon eine ganz schön hanebüchene Geschichte, das muss ich zugeben. Im Nachhinein muss ist jetzt aber sagen, dass diese Folge in Ordnung geht. Außgerechnet Klößchen wird bestohlen. Das ruft natürlich die TKKG-Bande auf den Plan, die hier erfreulicherweise mal wieder richtig schön ermittelt. Schließlich ist dies ja eine Detektivserie für Kids, da gehört sich das so, statt dass sie von einer Entdeckung zu nächsten stolpern und ständig Kommissar Zufall an der Seite haben. Das macht die Geschichte auch durchaus spannend, und selbst als schon älterer Hörer hat sie mich eine Weile gut an der Nase herumgeführt. Wobei natürlich schon klar ist, dass es sowas wie Zauberei nicht gibt. Trotzdem war mir lange Zeit nicht klar, was gespielt wird. Und ich habe TKKG gerne Licht in’s Dunkel bringen lassen. Man darf sich halt nur nicht darüber wundern, wie sehr TKKG noch von solchen Zaubershows angetan sind. Oder wie leicht sich TKKG doch auf’s Glatteis führen lassen bis einige von ihnen das Übersinnliche doch in Erwägung ziehen. Rückblickend auf 181 Fälle verwundert das schon, allerdings wohl nur die jahrelangen Hörer der ersten Stunde. Lediglich am Ende gingen TKKG mir mit ihrer Begriffsstutzigkeit derbe auf den Keks! Seit 182 Detektive, aber solch ein Schauspiel durchschauen sie nicht?! Bis dahin haben es ja sogar die noch jüngeren Hörer gerafft und die erwachsenen Hörer sowieso. Die könnten davon sogar schnell genervt sein. Mir ging es jedenfalls so. Am liebsten hätte ich ihnen die Lösung entgegengebrüllt.

Es lohnt sich nicht, über die Hauptsprecher viele Worte zu verlieren. Hier ist alles wie gehabt. Inzwischen habe ich mich an Rhea Harder ganz gut gewöhnt und TKKG klingt für mich inzwischen eben so wie jetzt. Nach dem Tod von Edgar Bessen ist nun Wolfgang Draeger als Kommissar Glockner zurück in der Serie. Für die jüngeren Hörer ist er eine ganz neue Stimme, für die älteren Hörer ist er der Kommissar Glockner von früher. Immerhin sprach er diese Rolle bereits in den ersten 35 Folgen der Reihe. Robert Missler übernimmt den Part des Alessandro Andrea Giovini, wobei mich sein italienischer Akzent nicht ganz überzeugen konnte. Ich tue mich mit solchen Akzenten immer elend schwer.

Die Untermalung präsentiert sich wie gewohnt. Nicht gerade stimmungsvoll, aber zumindest mit einem Hauch von detektivischem Klang. So klingt die Reihe eben. Irgendwo kann man das auch als Wiedererkennungswert auslegen. Die Geräusche gehen in Ordnung, und somit findet man hier nichts weit zu bemängeln.

Das Cover zeigt TKKG in der Zaubershow und gibt so eine wichtige Szene aus der Geschichte wider. im Mittelpunkt steht natürlich der Magier, der eine Frau schweben lässt. Eine Szene, die das Übersinnliche sehr bodenständig widergibt. Auch wenn sie ausgeleuchtet und überschrieben ist wie eine Zirkusvorstellung.

Fazit:  Diese Folge geht soweit in Ordnung. Eine ordentliche Detektivgeschichte, die einen lange im Dunklen tappen lässt. Lediglich das Ende wurde nervig in die Länge gezogen.

 

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