Jack Slaughter (19) – Die Dämonenfabrik

Titel: Jack Slaughter (19) – Die Dämonenfabrik / Verlag: Folgenreich / Spielzeit: ca. 56 min / Sprecher: Simon Jäger, David Nathan, Klaus Dieter Klebsch, Lutz Mackensy, Gerrit Schmidt-Foss ua

slaughter19Inhalt: Professor Doom findet ein neues Zuhause in einer geheimen Militäranlage in den Black Hills. Eine attraktive Vampirin wird seine neue Assistentin. Sie liefert Doom untote Körper für seine satanischen Experimente. Und dem Professor gelingt etwas, das noch niemandem zuvor gelungen ist. Er erschafft dämonische Supermänner, die Jack Slaughter endgültig ausradieren sollen. Dooms Chancen stehen diesmal gut, denn Jacks Zauber-Barbie Ponytail ist plötzlich verschwunden. Ohne sie ist die Lage aussichtslos!


Diese Folge setzt nahtlos an die vorige an. Dieses Mal verlaufen zwei Handlungsstränge parallel. Dabei kommt der eine deutlich schwächer daher als der andere. Dabei fand ich die Idee, dass Ponytail verschwunden ist, eigentlich witziger. Aber die Aufregung deshalb und die Suche nach ihr plätschert recht unspektakulär vor sich hin. Mit Alan Poppins -dem Spielzeugverkäufer- gibt es zwar mal eine amüsante Szene, aber in Summer war es das auch schon.
Dafür wird auf Dooms neuerlichen Versuch, Jacksonville unter seine Knute zu bringen umso mehr Zeit und Inhalt verwendet. Begleitet von allerlei platten bis sehr platten Sprüchen und abstrusen Situationen wird dieses Unternehmen angegangen. Eben genau im Stil dieser Reihe. Und am Ende geht es dann auch noch einmal so richtig rund, denn natürlich können Jack und seine Freunde das unter keinen Umständen durchgehen lassen. Verrückt, abgedreht und chaotisch wie eh und je nehmen sie den Kampf auf. Und hier kommt dann sogar sowas wie Spannung auf. Also in dem Maße, wie man es von dieser Serie kennt. Zum Nägelknabbern wird hier sicher niemand verleitet, aber zumindest ich bin jedes Mal wieder neugierig, wie sie es dieses Mal schaffen, die Stadt vor dem Untergang zu bewahren.

Der Sprechercast bietet nur eine neue Stimme auf. Die von Gerrit Schmidt-Foss nämlich, der dem ziemlich kranken Puppenverkäufer Alan Poppins Leben einhaucht. Dabei gelingt es ihm, sowohl als recht ernsthafter Verkäufer, als auch später als ziemlich irr zu überzeugen. Zu meiner Freude mischt Lucy Lucifer auch in dieser Folge wieder mit. Ich mag Lutz Mackensys klare und markante Stimme für die Rolle des Teufels sehr gerne. Und Schaukje Könning darf sich als bös‘ gewordene Strandschönheit ein weiteres Mal austoben.

Musikalisch geht es weiterhins ehr wild zu. Es sind rockige Stücke zu hören, die auch mal lauter werden. Das hilft actionreichen Szenen gut auf die Sprünge. Die Untermalung ist eben genauso wild und ausgefallen wie die Handlung. Das ergänzt sich prima so.

Das Cover zeigt einen der Superdämonen, der allerdings doch eine Spur schauriger wirkt als in der Geschichte selber. Dafür kann man das Motiv mal direkt auf den ersten Blick erkennen! Ist ja auch schon mal was bei dieser Serie! Im Booklet befasst sich ein kurzer Text mit dem Thema „Supersoldaten“. Wie üblich mit einem Augenzwinkern.

Fazit:  Zwei Handlungsstränge, von denen es einem nicht so wirklich gelingt, einen zu fesseln. Dabei war er für mich sogar der witzigere von beiden. Die Jagd auf Doom und die Vereitelung seiner neuen Pläne präsentiert sich chaotisch und schräg wie gewohnt. Das wird den Fans so sicher gefallen.

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