Gabriel Burns (37) – Der Atem der Fahlen

Titel: Gabriel Burns (37) – Der Atem der Fahlen / Verlag: Decision Products / Spielzeit: ca. 64 min / Sprecher: Björn Schalla, Bianca Krahl, Jürgen Kluckert, Stefan Krause ua

burns37Inhalt: Die Sträucher gaben einen zerklüfteten Acker frei.
Hunderte von menschlichen Körpern waren wie Saatgut in die Erde eingegraben. In den starren Blicken schwelten namenlose Schrecken. Den Rest ihrer Existenz würden sie in einem Alptraum verbringen. Bis ihre Seelen von den Fahlen verzehrt worden waren …
Der Tod war nicht länger das Schlimmste. Das Sterben zwängte sich in sein Unterbewusstsein.
Die Sphären waren überall. In diesem Land. Auf diesem Kontinent. Auf allen Kontinenten.


Meine Hoffnung nach Folge 36 scheint erfüllt zu werden. Folge 37 folgt zügig darauf und so hat man das Geschehen aus der vorigen Episode noch gut im Kopf. Das ist durchaus von Vorteil, denn die Handlung setzt daran nahtlos an. Man ist nachwievor mit Larry und Joyce unterwegs und auch die Szenerie hat an Schrecken und Elend nichts eingebüßt. Da ist man gleich wieder mittendrin und die gedrückte Atmosphäre hat einen direkt wieder am Wickel. Hier gibt es gleich mehrere Szenen, die einen das Schaudern lehren. Zudem fiebert man die ganze Zeit mit Larry mit und sorgt sich um Joyce, die in gar keinem guten Zustand ist. Allerdings erfährt man hier auch ein paar Dinge, die bisher immer sehr offen gehalten worden sind. Bis hierher ist die Handlung also schön geradlinig ohne diese Hakenschläge, die ich in früheren Folgen so oft gefürchtet habe. Gegen Ende nimmt die Handlung dann aber wieder eine Wendung, die man so nicht hat kommen sehen. Da sollte man wieder gut aufpassen. Hier wird ein ganz wesentlicher Grundstein für den weiteren Verlauf der Serie gelegt, der einmal mehr absolut unerwartet kommt. Von Steven Burns fehlt auch in dieser Folge erneut jede Spur, was mich weiterhin nicht stört.

Ebenso wie in Folge 36 haben mich Bianca Krahl und Björn Schalla sehr beeindruckt. Larry hört man die Strapazen durchweg an und trotzdem gelingt es Björn Schalla auch noch weitere Emotionen wie Angst, Entsetzen und Hoffnung hörbar zu machen. Joyce ist dem Ende gefährlich nahe, was Bianca Krahl glaubhaft rüberbringt. Ich komme damit immer noch nicht so recht klar…meine toughe Joyce! Aber am Ende…hört selber 😉 Und auch Stefan Krause alias Elijah hat mir prima gefallen. Man hat immer den Eindruck, der Junge sei gar nicht richtig dabei, sondern irgendwie weggetreten.

Natürlich verdankt die Atmosphäre ihre Intensität weiterhin auch der Untermalung, die mit bedrückenden, düsteren Stücken einen Gutteil dazu beiträgt.

Das Covermotiv lehrt einem dieses Mal das Gruseln mit der skelettartigen Figur und ihrer verzerrten Knochenfratze.Das gewährt schon mal einen kleinen Ausblick darauf, mit welchem Kaliber man es beim Hörspiel zu tun bekommt.

Fazit:  Eine spannende Folge mit einer beängstigenden Szenerie. Hier gibt es ein paar Antwortschnipsel auf frühere Fragen, doch am Ende weiß die Serie einmal mehr mit einer unerwarteten Wendung zu überraschen.

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