Die drei ??? (162) – …und der schreiende Nebel

Titel: Die drei ??? (162) – …und der schreiende Nebel / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 73 min / Sprecher: Oliver Rohrbeck, Horst Naumann, Ingeborg Christiansen, Eckart Dux, Christian Rode ua

ddf162Inhalt: Als die drei ??? Post von einem alten Bekannten erhalten, ahnen sie noch nicht, was für ein gefährliches Abenteuer sie erwartet. Der rätselhafte Hilferuf führt sie mitten in die Einöde von South Dakota. Dort werden sie Zeugen unfassbarer Ereignisse, die eine abgelegene Prärie-Ortschaft heimsuchen. Welches dunkle Geheimnis steckt hinter dem unheimlichen Nebel, der die Einwohner in Angst und Schrecken versetzt? Und was hat es mit den grässlichen Schreien auf sich, die immer wieder aus den weißen Schwaden dringen? Die drei Detektive nehmen die Ermittlungen auf – und geraten selbst in die Fänge des Nebels.


Nochmal ein Nebel? Das war mein erster Gedanke als ich den Titel gelesen habe. Es gab doch schon den „Nebelberg“! Die würden doch nicht nochmal die gleiche Schiene fahren? Nein, das ist zum Glück nicht so. Dann darf es für mich auch zweimal ein so ähnliches Thema sein. Und Nebel sind halt gruselig, das weiß man ja 😉 Mir hat diese Folge ganz prima gefallen! Es war schön, mit Professor Brewster einen alten Bekannten wiederzutreffen, und der Fall für die drei Detektive klang für mich spannend und -hoffentlich- ein wenig gruselig. Ich wurde nicht enttäuscht. Es hat Spass gemacht, die drei ??? bei ihren Nachforschungen zu begleiten. So sieht für mich Detektivarbeit aus. Ist ja nicht mehr so ganz selbstverständlich heute. Und es gibt auch einige Szenen, die ich schaurig fand. Ich habe die Folge zum Einschlafen im Dunklen gehört, und da konnten mir diese Szenen schon eine kleine Gänsehaut bereiten. Dafür fand ich diesen Moment, in dem die drei Jungs so ganz plötzlich entscheidende Geistesblitze haben, nicht so dolle. Was ein Glück, dass sie im Notfall einfach auf ihre unglaubliche Cleverness zurückgreifen können. Kein Wunder, dass in so vielen anderen Folgen von Ermittlungen nicht gerade die Rede sein kann. Das Ende hält dann erfreulicherweise noch die eine oder andere Wendung bereit, sodass man sich keinen Monolog von Justus anhören muss. Da ist nochmal richtig was los.

Was die Sprecher anbetrifft, muss man sicher hervorheben, dass hier ein paar ganz „alte Hasen“ mitmischen: Eckart Dux, Horst Naumann und Christian Rode nämlich. Noch irgendwer mit Bedenken? Sicher nicht, denn die sind hier gänzlich überflüssig. Schön so eine Runde mal gemeinsam zu hören. Sie alle schaffen es immer noch spielend, dass man sich sofort ein Bild von der Figur machen kann. Die drei Hauptsprecher sind in vertraut guter Form, was mich nach so vielen Hörspielen immer etwas überrascht. Aber natürlich sollte es auch genauso sein!

Bei dieser Folge teilen sich neue und auch ein paar ältere Stücke die Untermalung. Das ergibt eine schöne Mischung, die leicht die nötige Atmosphäre aufkommen lässt. Eine ordentliche Geräuschkulisse rundet den guten Eindruck in diesem Bereich schließlich ab.

Das Cover weckt Hoffnung auf eine schaurige Geschichte, daher gefällt es mir wirklich gut. Und es passt zur Geschichte! Eine solche Szene gibt es tatsächlich.

Fazit: Bis auf diesen Geistesblitz-Moment hat mir diese Folge wirklich sehr gut gefallen. Sie ist spannend und hat ihre gruseligen Momente. Ich empfehle, sie im Dunklen zu hören. Es lohnt sich!

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