Lego City (09) – Museum – Der Fluch des Goldenen Schädels

Titel: Lego City (09) – Museum – Der Fluch des goldenen Schädels / Verlag: Universum Kids / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Frank Jordan, Steffi Kirchberger, Flemming Stein, Patrick Bach, Manfred Liptow ua

legocity09Inhalt: Endlich wird der ‚Goldene Schädel‘ der Maya enthüllt, ein uralter und sehr wertvoller Schatz aus längst vergangenen Zeiten. Doch den Schädel umgibt ein Fluch! Angeblich versetzt er jeden, der seinem Besitzer Böses will, in einen tiefen, endlosen Schlaf. Eddie Dix von den LEGO-City News und Nachwuchsreporter Max glauben nicht an diese Prophezeiung. Doch als sie eine Nacht im Museum verbringen, ereignen sich die merkwürdigsten Dinge. Ist an dem Fluch doch etwas dran? Oder ist außer ihnen noch jemand im Museum? Neugierig machen sich Max und Eddie daran, den Geheimnissen des Goldenen Schädels auf die Spur zu kommen, aber es steckt viel mehr dahinter, als sie ahnen.


Diese Folge hat mich etwas überrascht. Bisher trugen die Folgen immer einen Obertitel entsprechend einer SpielzeugREIHE. Im Zusammenhang mit einem Museum gibt es dagegen nur einen Bausatz. Andererseits heißt der „Museumsraub“ und das passt widerum ganz gut zur Folge. Hier dreht sich alles um den Goldenen Schädel, der von einigen Geheimnissen umwittert zu sein scheint. Die Enthüllung am Anfang vermittelt einem auch gleich diesen Eindruck und schon ist zum ersten Mal für Spannung gesorgt. Welche Geheimnisse wird der Schädel im Verlauf der Geschichte noch offenbaren? Doch natürlich sind nicht nur ehrlichebewundernde Leute an dem Schädel interessiert. Eine solche Kostbarkeit lockt immer auch finstere Gesellen auf den Plan. Mit denen bekommen es Reporter Eddie Dix und Nachwuchsreporter Max zu tun, die für den Museumswächter einspringen und eine Nacht auf das Museum samt Schädel aufzupassen. Ich fand die Handlung hier auffallend geradlinig, was aber keinesfalls ein Negativpunkt sein soll. Es unterscheidet sie nur von einigen ihrer Vorgänger. Ich mag Geradlinigkeit in einer Handlung sehr gerne und finde das speziell bei Kinderhörspielen gut.
So erlebt man hier überwiegend mit, wie sich Max und Eddie im Museum mit den Dieben herumschlagen. Dabei geht es spannend und turbulent zu und ein feiner Hauch von Grusel kommt in ein, zwei Szenen ebenfalls auf. In Summe also alles das, was die jungen, abenteuerlustigen Hörer sich von einer „Lego City“-Folge versprechen.
Am Ende wartet noch eine kleine Überraschung bei der Auflösung, wer alles in das nächtliche Geschehen verwickelt ist. Ältere Hörer wird das wohl nicht mehr kalt erwischen, aber jüngere Hörer dürften dabei staunen.

Neben den drei Hauptsprechern Patrick Back, Flemming Stein undUwe Hügle mischt eine Truppe feiner weiterer Sprecher mit. Besonders ist mir Steffi Kirchberger aufgefallen, die Polizistin Lilli spricht. Ich hoffe sehr, Lilli taucht noch in weiteren Folgen auf. Sie klingt jung, frisch und ein bisschen frech. Also ziemlich das Gegenteil von Kommissar Funkel. Dieses Duo verspricht spaßige Dialoge. Als Gaunerduo geben sich Frank Jordan und Simon Jäger die Ehre. Sie klingen dabei ganz witzig, aber auch ein bisschen gaunermäßig. Genau die richtige Mischung für ein Kinderhörspiel.

Wie schon geschrieben gibt es im Museum die eine oder andere etwas gruselige Szene. Diese Szenen verdanken ihre Atmosphäre in erster Linie der Geräuschkulisse. Musik hört man in dieser Folge eher selten, was ich aber nicht als Manko empfunden habe. Der flotte Titelsong reicht mit eigentlich schon. Der ist schön eingängig und ich ertappe mich immer mal wieder dabei, wie ich ihn vor mich hinsumme nachdem ich eine Folge „Lego City“ gehört habe.

Natürlich findet der Goldene Schädel sich auf dem Cover wieder. In den Händen eines Gauners, der von einem T-Rex-Skelett verfolgt wird. Da steckt Tempo drin und neugierig macht dieses Motiv ebenfalls. So soll das sein! Unsere Reporterfreunde sind ebenfalls wieder zu sehen, fröhlich wie immer.

Fazit:  Eine sehr geradlinige Folge, die mir so gut gefallen hat. Nach dem anfänglich geheimnisvollen Stimmung wird es später spannend und ein wenig gruselig. Das Ende hält dann noch eine Überraschung bereit. Junges Hörspielherz, was willst du mehr?

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