Lego City (11) – Flughafen – SOS über den Wolken

Titel: Lego City (11) – Flughafen – SOS über den Wolken / Verlag: Universum Film / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Anne Moll, Christian Stark, Ben Hecker, Gerlinde Dilge, Jens Wendland ua

legocity11Inhalt: Große Aufregung am Flughafen von Lego City. Die Juwelen der berühmten Operndiva Marina Cassler sind verschwunden. Und das im Flugzeug mitten in der Luft. Auch Eddie Dix von den Lego City News und Nachwuchsreporter Max sitzen in der Maschine. Ebenfalls an Bord: Piratenkapitän Blei, der von Kommissar Funkel in ein anderes Gefängnis verlegt werden soll. Hat er etwas mit dem Diebstahl zu tun? Oder steckt jemand ganz anderes dahinter? Eddie und Max sind der Lösung auf der Spur. Doch dann kommt es hoch über den Wolken zum großen Knall.


Eben noch auf hoher See, nun schon hoch in der Luft. Aber es gibt einen Zusammenhang zwischen der vorigen Folge und dieser. Der in der „Küstenwache“-Folge festgenommene Piratenkapitän Blei spielt auch in dieser Folge eine Rolle. Er soll in ein anderes Gefängnis überführt werden. Doch er ist nicht die einzige Gefahr, die mitfliegt. Schon durch die ausführliche Vorstellung der Opensängerin und ihrem Lakaien, wird klar, dass auch sie eine große Rolle spielen werden. Denn bei den beiden dreht sich jedes zweite Gespräch um die Juwelen der Diva.
So darf man gespannt sein, wie der Überführung von Blei über die Bühne geht und was zweitens noch mit den Juwelen geschehen wird.
Mir hat es gut gefallen, dass diese beiden Fälle zunächst quasi nebeneinander verlaufen. Jeder ist für sich interessant, was vor allem den etwas schrägen Charakteren zu verdanken ist. Doch irgendwann treffen beide Handlungsstränge zusammen und dann ist über den Wolken so richtig der Teufel los. Eddie und Max müssen sich dabei ganz neuen, aufregenden Herausforderungen stellen. Und letztlich scheint einer der Fälle glatt verloren, was für ein turbulentes Finale sorgt.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich allerdings die Opernsängerin. Da hat mir der kleine Jonathan aus der Seele gesprochen. Diese überspannte Künstlerin kann einem ganz schön auf die Nerven gehen mit ihrem „Gesang“.

Wenn sie nicht singt, dann spricht und meckert Frau Cassler. Und zwar mit der Stimme von Gerline Dilge, die sie hochmütig und affektiert klingen lässt. So entsteht ein gutes Bild von dieser Person. In Sachen Arroganz steht ihr Jonathans Vater kein Stück nach. Auch Jens Wendland hat diesen Ton bestens auf Lager. Ich fand es schön, nochmal von Ben Hecker alias Kapitän Blei zu hören. Ich mag es seine tiefe und brummelige Stimme gerne. Als Pilotin ist Anne Moll mit von der Partie. Ihr ist es gelungen, dass ich der Pilotin anfangs nicht recht über den Weg getraut habe. Das hat für mich nochmal für Spannung gesorgt.

Dieses Mal gibt es neben dem Titellied noch ein paar weitere kurze Musikstücke zu hören, die vor allem den spannenden und dramatischen Szenen zum Ende hin noch etwas mehr Nervenkitzel verleihen. Die Geräusche vermitteln ein glaubhaftes Bild vom Geschehen. So hat man zB den Flughafen und das Flugzeug schnell vor Augen.

Das Covermotiv verspricht eine aufregende Geschichte. Einmal mehr sind die wichtigsten Elemente zu sehen. Im Gegensatz zur vorigen Folge wird dieses Mal aber nicht allzu viel über die Geschiche verraten. Zusammenhänge zwischen den Figuren lassen sich so jedenfalls noch nicht vermuten.

Fazit:  Erneut eine sehr spannende Folge, in der es ein Wiederhören mit Piratenkapitän Blei gibt. Aber er ist nicht die einzig markante Figur, die in dieser Geschichte für Tempo und Witz sorgt. So wird es niemals langweilig.

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