Meisterdiebin Alina Fox (04) – Das Geheimnis der Uräus-Schlange

Titel: Meisterdiebin Alina Fox (04) – Das Geheimnis der Uräus-Schlange/ Verlag: Comic Culture Verlag / Spielzeit: ca. 52 min / Sprecher: Gundi Eberhard, Dirk Stollberg, Dagmar Bittner, Oliver Rohrbeck, Thomas Schmuckert ua

alinafox04InhaltMeisterdiebin Alina Fox, ihr Partner Brisco Taylor und Technik-As Sheena sollen ein Familienerbstück wiederbeschaffen: Eine goldene Schlange, ein Kopfschmuck ägyptischer Pharaonen – ein Schmuckstück, das zwischen ihrem Auftraggeber Alistair Anson und seinem Bruder Amadeus steht. Ein Routinejob für die drei Profidiebe – doch schon bald stellt sich heraus, dass mit Anson etwas nicht stimmt. Und auch die Uräus-Schlange birgt ein düsteres Geheimnis. Als dann noch eine Person aus Alinas Vergangenheit auftaucht, ist endgültig Schluss mit der vermeintlichen Routine.


In letzter Zeit lerne ich irgendwie immer wieder neue Reihen kenn. “Alina Fox” kannte ich bisher auch nur vom Namen her. Deshalb bin ich nun mit Folge 4 in die Serie eingestiegen. Das war aber kein Problem. Die Figuren werden durch das Gespräch zwischen Alina, ihrem Partner Brisco und ihrem Auftraggeber so gut vorgestellt, dass ich schnell wusste, mit wem ich es zu tun hatte. Und da man bei dieser Folge einige Rückblenden in Alinas Vergangeheit geboten bekommt, hatte ich schließlich ein ganz klares Bild von ihr vor Augen. Soweit, so gut!
Alinas Auftrag lautet, die geheimnisvolle Uräus-Schlange aus dem Haus des Bruders ihres Auftraggebers zu stehlen. Nun interessiert mich Ägypten mit seinen Göttern und Schätzen herzlich wenig, da kamen mir dann doch Bedenken. Zum Glück wird darauf aber nicht allzu ausführlich eingegangen, und auf die Aktion mit dem Diebstahl war ich schon gespannt.
Allerdings hatte ich davon wohl eine etwas zu actionreiche Vorstellung, denn auf Action habe ich vergeblich gewartet. Der Diebstahl ist spannend, aber auf eine ruhige Art. Und auf eine ziemlich geschwätzige Art außerdem! Solche Diskussionen zwischen Alina, Brisco und Sheena hätte in solchen Siatuationen nicht erwartet. Aber es hat Spass gemacht und einige Male musste ich tatsählich über die Wortgefechte grinsen. Sowas mag ich oft lieber als Action ohne Ende, deshalb ging das für mich so in Ordnung. Eine ordentliche Prise Übersinnliches mischt ebenfalls noch mit und diese Vorgänge haben nicht nur Alina und ihre Leute, sondern auch mich eine gute Weile an der Nase herumgeführt.

Gundi Eberhard habe ich hier -soweit ich mich erinnere- zum ersten Mal gehört und mich wirklich über diese Stimme für Alina gefreut. Sie klingt sympathisch und bei Bedarf auch mal ganz energisch. Das hat mir so gefallen. Dirk Stollberg alias Brisco Taylor kam mir dagegen ab und zu etwas zu überdreht rüber.  Dafür war Dagmar Bittner in der Rolle der Technikerin Sheena wieder ganz nach meinem Geschmack mit ihrer markanten Stimme und dem vorwitzigen Ton. Es sind aber auch zwei Sprecher dabei, die ich schon vor “Alina Fox” kannte. Oliver Rohrbeck und Thomas Schmuckert nämlich.

Auch die Untermalung hat mir prima gefallen. Sie ist abwechslungsreich und schön auf das Geschehen abgestimmt. Das sorgt natürlich für Atmosphäre, was speziell bei der Szene mit der Erscheinung im Keller deutlich wird. Die Geräuschkulisse geht ebenfalls in Ordnung, wodurch man sich leicht ein Bild vom Geschehen machen kann.

Mit der goldenen Schlange mit ihren roten Augen ist das Cover ein Hingucker. Die Schlange sticht toll vom eher dunklen Hintergrund ab. Sehr schön finde ich die Galerie der Charaktere im Booklet. Ich habe sie erst nach dem Hören entdeckt und mich gefreut, dass meine Vorstellung von den Figuren ganz gut mit ihrem Aussehen übereinstimmt.

Fazit:  Entgegen meiner Erwartungen hat mir diese Folge wirklich gut gefallen. Mit den Charakteren bin ich leicht warmgeworden und der Einstieg in die Reihe verlief ohne Probleme. Die Geschichte ist auf ruhige Art spannend und hat ihre schaurigen Momente. Und auch der Spass kommt nicht zu kurz. Das wird wohl nicht die letzte Folge “Alina Fox” in meinem Player bleiben.

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