Pollution Police (06) – Das Geheimnis des Bergklosters

Titel: Pollution Police (06) – Das Geheimnis des Bergklosters / Verlag: Pollution Police e.V. / Spielzeit: ca. 47 min / Sprecher: Daniel Käser, Patrick Bartsch, Linda Fölster, Jürgen Thromann, Jürgen Holdorf ua

ppolice06Inhalt: Der Besuch eines Jahrhunderte alten Klosters in den österreichischen Alpen wird für Niklas, Linus und Melissa – Mitglieder der Pfadfindergruppe „Pollution Police“ – zu einem unvergesslichen Abenteuer. Mysteriöse Ereignisse versetzen die Mönche schon seit geraumer Zeit in Angst und Schrecken. Und alles scheint mit einem sagenumwobenen Assassinenschwert in Verbindung zu stehen, das in dem finsteren Gemäuer versteckt sein soll. Ein geheimnisvoller Feind fordert die kleinen Pfadfinder zu einem mörderischen Duell heraus.


Teamleiter Arndt bei der Ankunft am Kloster: „Ihr seid hier um euch zu besinnen und über euren Glauben nachzudenken.“ oder auch „wie man mich schon der ersten Szene das Grauen lehrt.“ Ich fürchtete schon, die drei kleinen Heiligen von der Pollution Police würden nun auch noch die religiöse Seite rauskehren. Das ist zum Glück nicht der Fall. Ganz im Gegenteil hat mir diese Folge wirklich richtig gut gefallen.
So ein Kloster ist halt immer ein toller Schauplatz für eine spannende Geschichte, die auch einen leichten Einschlag ins Unheimliche haben. Dort war ich gerne mit den Pfadfindern zu Gast. Zunächst hat man auch Zeit, sich dort einzufinden. Es dauert etwas bis der neue Fall so richtig beginnt. Dieses Mal geht es um eine Schatzsuche und ein geheimnisvolles Schwert. Zwei Elemente wie gemacht für eine solche Detektivgeschichte. Und so gibt es einige spannende Szenen. Bei einer geht es für die Jungs von der Polution Police tatsächlich um Leben und Tod. Wer da nicht gebannt am Lautsprecher sitzt, dem ist nicht zu helfen.
Das Ende habe ich allerdings als etwas abrupt empfunden. Nachdem es erst so dramatisch zuging, kam die Auflösung des Rätsels und die Rettung aus der finalen, brenzligen Situation schon plötzlich. Irgendwie dachte ich, da käme noch ein allerletzter Kniff. Doch der blieb aus. Schade, aber kein Drama und es ändert auch nichts daran, dass dies die erste Episode war, die ich -bis auf den Schrecken am Anfang- wirklich sehr gerne gehört habe

Daniel Käser und Patrick Bartsch alias Niklas und Linus höre ich mittlerweile ganz gerne. Die beiden ergänzen sich prima und sind mit unüberhörbarer Begeisterung bei der Sache. Julia Fölster klingt mit immer noch etwas zu naseweis. Das finde ich schade, denn ihre Stimme mag ich wirklich und so mädchenhaft sie klingt, sie kann so auch schön ernergisch austeilen. Und ich mag es, wenn Mädels in solchen Geschichten nicht hintenanstehen, sondern voll mitmischen. Nur dieses etwas zu Naseweise eben…
Im guten Sinne überrascht haben mich die Sprecher der Mönche und des Abts. Darunter beispielsweise Ekkehard Belle, Robert Steudtner und Jürgen Holdorf. Mönch und Abt hin oder her, sie lassen diese Figuren trotzdem schön locker klingen.

Anfangs mischen kirchliche Musikstücke ordentlich mit, was gleich die nötige Atmosphäre für diesen besonderen Schauplatz aufkommen lässt. Im weiteren Verlauf klingt es „krimineller“ aus den Boxen, da sind ruhige, eindringliche und leicht düstere Stücke zu hören. Das sorgt für detektivische Stimmung.

Auch das Cover gefällt mir richtig gut. Dieser finstere Bogengang und vor allem die dunkle Gestalt im Hintergrund, das sieht schon gruselig aus. Und vorneweg die drei Kids samt dem verfressenen Waschbären.

Fazit:  Für mich bisher die beste Folge der Reihe. Eine spannende Geschichte an einem wirklich tollen Schauplatz. So würde ich mir weitere Geschichten dieser Reihe wünschen.

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