Conni (40) – Conni und das neue Fohlen

Titel: Conni (40) – Conni und das neue Fohlen / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 71 min / Sprecher: Lea Sprick, Alina Degener, Tanja Dohse, Florentine Stein, Volker Hanisch ua

conni40Inhalt: Conni und Anna fahren für ein paar Tage auf den Ponyhof. Sie freuen sich auf die Pferde und wollen sich auf die Prüfung zum Großen Hufeisen vorbereiten. Doch es gibt Neuigkeiten: Conni kann nicht auf Karlina reiten. Die wird bald ein Fohlen bekommen. Als der Tierarzt nicht rechtzeitig eintrifft, reiten die Kinder los, um ihn zu holen.


Einmal mehr geht es mit Conni und ihrer Freundin Anna auf den Ponyhof. Pferdebegeisterte Hörerinnen werden sich freuen!  Doch ehe die Geschichte sich dem Fohlen aus dem Titel zuwendet, nimmt sie sich zunächst eines sehr ernsten und traurigen Themas an. Doch wer Tiere liebt und mit ihnen lebt, der darf sich davor eben nicht verschließen. Auch im Kindesalter nicht. Deshalb ist es berechtigt und realistisch. Es wird sehr einfühlsam und auf die kindliche Logik zugeschnitten darauf eingegangen. Das ändert aber nichts daran, dass trotzdem die eine oder andere Träne fließen könnte. Übrigens sogar bei älteren Hörern…*räusper*
Erst danach dreht sich alles um das Fohlen und die anstehende Prüfung. Das ist mit einem nächtlichen Ritt und der Prüfung schön spannend. Ponyfans dürften dabei voll auf ihre Kosten kommen. Und so ganz nebenbei lernt man auch noch etwas über die Freundschaft und Vertrauen. Nicht nur zwischen Menschen, sondern auch zwischen Mensch und Tier. Wobei gerade Letzteres anfangs noch witzig, später dann aber richtiggehend rührend ist.

Die jungen Sprecher geben eine muntere Truppe ab. Allen voran natürlich Lea Sprick als Conni selbst. Und wer Connis Pendant „Max“ kennt, der wird  ihn hier-natürlich in anderer Rolle- ebenfalls antreffen. Die erwachsenen Sprecher schaffen es, dass sie auf einer Seite zwar so klingen wie die besten Freunde der Kids, bei Bedarf aber auch eine gewisse Strenge und Ernsthaftigkeit herauskehren. Das finde ich gut so. Alles andere wäre in einer Situation wie zu Beginn der Folge oder gegen Ende bei der Prüfung wenig glaubwürdig.

Meist sind die vertrauten lebendigen und fröhlichen Melodien zu hören. In der ernsthaften ersten Hälfte, orientiert man sich aber auch am Geschehen und schlägt ruhigere Töne an. Das passt gut dazu und anders hätte es auch gar nicht sein dürfen. Dass es für eine etwas traurigere Stimmung sorgt, das ist nur berechtigt.

Das Cover zeigt natürlich eine schöne Ponyhof-Szene. Conni und Anna besuchen das neue Fohlen und seine Mutter auf der Weide. Pferdenärrinnen dürfte dabei das Herz vor Freude im Leibe wiehern.

Fazit: „Conni“ kann auch ernsthaft, wie diese Folge beweist. Sie gibt eine gute Sichtweise auf solches Geschehen wider. Für Spannung sorgen ein nächtlicher Ausritt und die Prüfung für das Große Hufeisen.

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