Ich, Lilly und der Rest der Welt (02)

Titel: Ich, Lilly und der Rest der Welt (02) / Verlag: USM Audio / Spielzeit: ca. 77 min / Buch: Alexandra Maxeiner / gelesen von: Diana Wolf

ichlilly02Inhalt: Die neue Babysitterin bringt Schokolade mit. Das finden die Mädchen super. Aber dann läuft doch noch einiges schief. Auch beim Hochzeit spielen gibt es jede Menge Ärger und beim Lampen kaufen ist Mama total ungerecht, findet Hannah. Aber dann steht der Umzug an und Lilly und Hannah freuen sich auf ihr eigenes Zimmer.


Und da sind auch schon die nächsten vier Abenteuer von Hanna, die sie mit ihrer Familie und ihren Freunden erlebt. Dieses Mal geht es um einen Abend mit einem Babysitter, Verwandtschaft, eine Einkaufstour und den Umzug ins neue Haus. Man erkennt sofort: wieder sind es Momente, die so ziemlich jede Familie mal erlebt. Das ist das Markenzeichen dieser Reihe. Dass sie sich so sehr an der Realität orientiert. Damit ist gewährleistet, dass sich jeder Hörer -ob Kind oder Erwachsener- irgendwo in den Geshichten wiederfindet. Das schafft sofort Nähe.
Zudem sind die Geschichten oft wirklich lustig. Die Vorstellung des verunglückten Verwandtenbesuchs oder die der völlig geschafften Babysitterin…da habe ich doch schmunzeln müsse. Zu köstlich und goldig!
Erfreulicherweise halten sich hier sogar die Zickereien zwischen Hanna und Lilly in Grenzen. Ganz im Gegenteil, ab und zu arbeiten sie auch mal zusammen oder bewundern einander für gewisse Begabungen. Das hat mich gefreut. Alleine schon deshalb, weil mich diese Zickerein in der ersten Folge gerne mal genervt haben, weil vieles daran ungerechtfertigt war.

Sprecherin Diana Wolf ist mir einmal mehr nicht konsequent genug. Ihre Stimme ist jung und meistens trifft sie den Ton einer Sechs- bis Siebenjährigen wirklich gut. Gelegentlich verrutscht aber die Betonung und dann klingt es nicht mehr nach einem Kind dieses Alters. Und den Vorgaben des Textes folgt sie ebenfalls nicht immer. Wenn laut Text die Mutter etwas ruft, dann sollte das nicht klingen als spräche sie leise und mit mühsam unterdrückter Wut. Es ist nicht nötig zu schreien, nein, aber laut und energisch darf der Text dann schon klingen.

Zu Beginn und am Schluss ist wieder das fröhliche Panflötenstück zu hören. Das macht Spass und irgendwie kann man gar nicht anders als mitzuwippen.

Für das Cover hätte ich mir gewünscht, dass die kleinen Bilder auf die Geschichten auf der CD abgestimmt gewesen wären. So wie es ist, gibt es auf den ersten Blick gar keinen Unterschied zur Vorgängerfolge. Das könnte für Verwirrung sorgen.

Fazit:  Vier weitere Geschichten um Lilly und ihre chotische Familie. Wie schon bei der ersten Folge wie aus dem Leben gegriffen und dabei turbulent und witzig. Mir hat zudem besonders gefallen, dass sich Hannas und Lillys Gezicke im Rahmen hält.

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