Die kleine Schnecke Monika Häuschen (32) – Warum haben Regenwürmer keine Nase?

Titel: Die kleine Schnecke Monika Häuschen (32) – Warum haben Regenwürmer keine Nase? / Verlag: Karussell / Spielzeit: ca. 46 min / Sprecher: Kathrin Bachmann, Tobias Künzel, Thomas Böttcher ua

moni32Inhalt: Die kleine Schnirkelschnecke Monika Häuschen und ihr bester Freund, der Regenwurm Schorsch, bekommen Besuch von Schorschs Opa. Allerdings ist der Regenwurmopa ein kleines Schlitzohr und verlangt, dass die Gartenbewohner für den Salat bezahlen sollen. Schließlich haben die Regenwürmer mit ihrer Humuserde für den prächtigen Wuchs gesorgt. Für die Blätter, die Herr Günter nun frisst, muss er Federn von sich hergeben, die Schorsch dann gegen eine Nase eintauschen will. Zum Glück weiß der gelehrte Graugänserich, warum ein Regenwurm die gar nicht braucht, und Schorsch findet heraus, dass man Freundschaft nicht kaufen kann.


Verwandtenbesuch im Garten von Monika und ihren Freunden! Schorschs Opa schaut vorbei! Das wäre an sich ein Grund zur Freude, doch Schorschs Opa ist vor allem eines: geschäftstüchtig! Und prompt soll Futter plötzlich etwas kosten. Das sorgt für Aufregung. Und für jede Menge Spass. Ich musste schon sehr lachen wie die Tiere da über ihr Futter verhandeln und -sehr zu Günters Leidwesen- Federn zur Währung erklären. Doch bei allen Verhandlungen stellt sich bald heraus, dass die Wichtigsten Dinge nicht käuflich sind. Freundschaft und Liebe zum Beispiel. Eine schöne Botschaft.
Selbstverständlich gibt es neben diese witzigen Handlung auch eine Menge zu lernen. Nicht nur darüber, wieso Regenwürmer keine Nase haben und trotzdem riechen können. Es geht auch um andere Sinnesorgane und das Wachstum verschiedener Tiere und Pflanzen. Dabei habe selbst ich gestaunt. Denn einige Tiere und Pflanzen halten echte Rekorde in Sachen Wachstum. Wie man es von dieser Reihe kennt, kann man hier also auch als älterer Hörer noch etwas lernen.

Neben den Stammsprechern mischt hier Thomas Böttcher als Schorschs Opa mit. Er hat eine schöne und warme Stimme für einen Opa-Regenwurm. Und er hat Schorschs Dialekt. Gut, sie sind verwandt. Trotzdem, ich bekomme da immer noch eine Gänsehaut. Trotzdem ich Schorsch jetzt schon seit 32 Folgen kenne. Zwei sächselnde Regenwürmer, das ist schon nicht ohne!

Eine handvoll Geräusche entführen direkt in den Garten der Freunde, vor allem mit viel Vogelgezwitscher. Doch es klappert auch in der Küche des Erzählers. Und als Günter erklärt, wie Fliegen hören, da wird das Klingeln einer Fahrradklingel eingesetzt um das zu veranschaulichen.

Im Booklet findet man dieses Mal eine Anleitung zum Basteln eines Papierfliegers. Ich muss gestehen, ich kann das absolut nicht. Da werde ich mir die Anleitung mal gründlich zu Gemüte führen müssen. Das Cover ist niedlich und witzig. Niedlich mit dem Feder-Bart vom Schorsch und witzig mit Günters sorgenvollem Blick auf seinen Bürzel.

Fazit:  Der Besuch von Schorschs Opa bringt Schwung in den Garten! Es ist spaßig, wie er versucht, den Freunden sowas wie Geschäftssinn beizubringen. Am Ende steht eine schöne und wichtige Moral. Und aus Günters Schlauberger-Vorträgen können Groß und Klein eine Menge lernen.

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