Point Whitmark (38) – Der glühende Mönch

Titel: Point Whitmark (38) – Der glühende Mönch / Verlag. Decision Products / Spielzeit: ca. 65 min / Sprecher: Sven Plate, Kim Hasper, Sonja Spuhl, Dagmar Heller ua

pw38Inhalt: Tom, Derek und Jay sollen im Auftrag eines befreundeten Paters die merkwürdigen Ereignisse untersuchen, die sich in einem Kloster abspielen sollen. Doch die einzige Mitreisemöglichkeit dorthin besteht in einer Busfahrt der christlichen Mädchenjugend – und diese campen dann auch noch in der Nähe des Klosters und kommen den drei Hobbydetektiven immer wieder in die Quere. Dabei ist der Fall an sich schon knifflig genug.


Eine neue Folge einer meiner Lieblingsserien: endlich geht es wieder nach Point Whitmark. Beziehungsweise in die White Mountains, aber von denen hat man in der Reihe ja auch schon mal gehört. Deshalb geht das für mich völlig in Ordnung. Überhaupt findet diese Folge zu einigem zurück, was sie für mich mal auszeichnete. Beispielsweise kommt Vater Callahan vor! Natürlich nicht persönlich, sondern als Auftraggeber, aber immerhin! Und Dereks Flamme Victoria Thornton mischt ebenfalls mit. Lobenswert ist es auch, dass endlich mal wieder der Radiosender eine Rolle spielt. Auch wenn es nur eine kleine Rolle ist.
Grundsätzlich sind die drei Freunde nämlich in den White Mountains, weil ein Freund von Vater Callahan dort in einem Kloster unheimliche Beobachtungen gemacht hat. Denen sollen sie auf den Grund gehen. Die Folge beginnt bereits mit einem schön unheimlichen Prolog, und auch später erwarten den Hörer ein paar wunderbar schaurige Szenen. Da kommt man dann schon mal ins Grübeln, ob es sich bei den Vorgängen nicht vielleicht doch um einen echten Spuk handelt. Genauso mag ich „Point Whitmark“-Geschichten. Die müssen für mich einfach ein wenig gruselig sein! Und spannend! Bei dieser Folge habe ich bis zum Schluss mitgenkobelt, was hinter den Ereignissen stecken könnte. Außerdem hat man massig Gelegenheit, sich Sorgen um die drei Jungs zu machen, die sich natürlich wieder in gefährliche Situationen bringen. Am Ende geht es direkt dramatisch zu.
Ein Funken Humor bringt noch ein weitere Würze mit in die Geschichte. Vor allem über Dereks fußballerisches Talent habe ich schmunzeln müssen. Falls da übrigens jemand Sorgen hat: Fußball spielt in dieser Folge keine so wichtige Rolle wie es das Covermotiv vermuten lässt. Der „Glühende Mönch“ hat damit jedenfalls gar nichts zu tun. Und das gegrummelte „Gespräch“ der Mönche ist ebenfalls ganz witzig.

Die Sprecherbesetzung ist typisch „Point Whitmark“! Will heißen, dass Kim Hasper, Sven Plate und Gerrit Schmidt-Foss einmal mehr ein tolles Gespann abgeben. Und dass es natürlich wieder eine Figur gibt, die vor allem durch eine extrem markante bis nervenaufreibende Stimme auffällt. Hier ist es Ms Fawcett, gesprochen von Dagmar Heller. Horst Lampe bringt das schräge Wesen von Jerome Cunningham gut an den Hörer. Er lässt ihn verrückt bis wahnsinnig klingen, je nachdem wie es Cunninghams Szenen erfordern.

Ein düsterer und atmosphärischer Soundtrack rundet den ohnehin schon sehr guten Eindruck ab, den diese Folge hinterlässt. Das hilft dem Gänsehautfaktor nochmal auf die Sprünge.

Das Cover hat mir sofort gefallen. Auch wenn es mehr Fußball vermuten lässt als in der Geschichte dann vorkommt. Aber der gesichtslose Mönch sieht schön schaurig aus. Und die Flammen versprechen eine spannende Story. Und für solch intensive Farben habe ich sowieso ein Faible.

Fazit:  Eine rundum gelungene Folge, die einiges vom Geist der alten Folgen mitbringt. Spannend, gruselig, witzig, nicht zu abgedreht und mit Vater Callahan quasi als Überraschungsgast. Point Whitmark sendet wieder! Und so muss das klingen.

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