Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (08) – Der grüne Admiral

Titel: Sherlock Holmes – Die neuen Fälle (08) – Der grüne Admiral / Verlag: Romantruhe Audio / Spielzeit: ca. 75 min / Sprecher: Christian Rode, Peter Groeger, Wolfgang Draeger, Michael Pink ua

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Inhalt: Eric Livingstone ist der angesagteste Künstler Londons. Leider wird die von ihm porträtierte Lady Agnes Berwick von einem furchtbaren Tod ereilt. Sowohl der Fundort ihres Leichnams als auch die Umstände ihres Todes scheinen darauf hinzudeuten, dass der Maler seine Hand im Spiel hatte. Doch dieser beteuert seine Unschuld … Hat jemand dem Maler eine teuflische Falle gestellt, oder ist der Schöpfer genialer Kunstwerke tatsächlich ein Mörder?


Ich schreibe jetzt etwas, das habe ich noch nie über irgendein Holmes-Hörspiel geschrieben: ich möchte mehr davon!!! WENN sie so sind wie diese Folge! Warum?
Zum einen hat mir die Geschichte prima gefallen. Sie ist sehr schön geradlinig, sodass man gut mitknobeln kann. Und das macht hier vor allem deshalb richtig Spass, weil der Hauptverdächtige äußerst glaubhaft versichert, er sei nicht der Mörder gewesen. Da habe ich lange überlegt, ob ich ihm glauben soll, oder nicht. Langeweile hat so keine Chance. Zudem gibt es ein Detail in das ich geraume Zeit keinen Sinn bekommen habe, das einen später dann aber erschreckt. Und im Gegensatz zur vorigen Folge kann man hier sogar auf einen wichtigen Teil der Auflösung kommen, wenn man aufmerksam zuhört. Nicht zuletzt mischt anstelle von Lestrade ein neuer Inspektor mit. Das fand ich mal eine feine Abwechslung und ich würde Inspector Dash gerne mal wiederhören.
Rentier150-1Das Beste an dieser Folge ist für mich aber der Humor. Es geht schon mit einem witzigen Dialog zwischen Holmes und Watson los, aber als sie dann am Tatort auf den Künstler treffen, da geht es erst so richtig rund. Was habe ich bei dieser Episode gelacht. Einfach herrlich &wird’s&. Auch wenn das hundertmal nicht typisch Holmes-Geschichte sein mag, ganz egal. Es hat Spass gemacht, und es beweist, dass ein Fall für den Meisterdetektiven ruhig auch mal humorvolle Momente und Dialoge haben darf ohne dass es auf Kosten des Krimis geht.

Neben Peter Groeger und Christian Rode in den Hauptrollen, die wieder ein tolles Ermittlerduo abgeben, ist vor allem Wolfgang Draeger zu hören. Er gibt einen herrlich überspannten Künstler, den ich mir dadurch richtig gut vorstellen konnte. Und über den ich sehr lachen musste bzw über seine Schlagfertigkeit. Der sympathische Inspector Dash wird von Michael Pink gesprochen. Seine Stimme ist zwar nicht so markant, dafür erweckt er aber den noch recht unerfahrenen Inspector glaubhaft zum Leben. Er kann zwar energisch zu Werke gehen, klingt aber gelegentlich auch noch etwas unsicher. Das passt gut.

Musik hört man in dieser Folge wenig. Wenn, dann kommen leise und altmodische Klänge zum Einsatz, die einer Holmes-Geschichte gut stehen und nach Krimi klingen. So bleibt das Hauptaugenmerk auf die Geschichte und den Fall gerichtet, was speziell dieser Episode gut tut.

Auf dem Cover ist das Gemälde aus dem Titel zu sehen. Es kommt recht spät zur Sprache, spielt aber doch eine wichtige Rolle. Und dass es mörderisch zugeht, das kann man leicht an dem blutigen Messer festmachen, das auf dem Tischchen liegt.

Fazit:  Die beste Holmes-Geschichte, die MIR je zu Ohren gekommen ist. Sie ist spannend, man kann gut mitknobeln und sogar einen Teil der Auflösung „ermitteln“, und sie ist zum Totlachen komisch ohne dass es zu Lasten des Falls oder des typischen Charmes einer Holmes-Geschichte geht.

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