TKKG (185) – Der unsichtbare Dieb

Titel: TKKG (185) – Der unsichtbare Dieb / Verlag: Europa / Spielzeit: / Sprecher:  Wolfgang Draeger, Volker Bogdan,  Dietmar Krause, Woody Mues ua

tkkg185Inhalt: Als Tim von seinem Morgenlauf zurückkommt, macht er eine Entdeckung: seine Schweizer Taschenuhr ist aus seinem Internatszimmer verschwunden! Unerklärlicherweise hat der Dieb nicht eine einzige Spur hinterlassen. Noch rätselhafter wird die Sache, als Tim, Karl, Gaby und Klößchen von einem weiteren Diebstahl erfahren, bei dem die Polizei ebenfalls keinerlei Spuren entdecken kann. Treibt ein undsichtbarer Dieb sein Unwesen in der Millionenstadt? TKKG gelingt es, die Fährte des geheimnisvollen Verbrechers aufnehmen. Noch ahnen sie nicht, zu wem ihre Ermittlungen sie führen werden…


Der Titel dieser Folge klingt nicht allzu spektakulär, aber doch geheimnisvoll. Der Anfang der Geschichte machte diesen Eindruck dann allerdings wieder ziemlich zunichte. Tims Uhr wurde gestohlen. Natürlich machen sich TKKG umgehend an die Suche nach dem Täter, die sie zunächst zu einem Mitschüler führt. Auch wenn es im Internatszimmer keine Spuren vom Dieb gibt, sonderlich geheimnisvoll ist das nicht. Ich fürchtete schon, die Geschichte würde auf diesem Level weiter vor sich hin dümpeln.
Doch der weitere Verlauf hat mich dann ehrlich überrascht.  Denn plötzlich wird die Geschichte -für eine TKKG-Folge- ganz schön komplex. Man sollte hier schon bei der Sache sein. Die Folge nebenbei zu hören und alles mitzubekommen, das stelle ich mir mindestens schwierig vor. Erfreulicherweise hebt die Story dabei nicht ab. Größere Absurditäten findet man nicht. Das hat mir gefallen. Genau wie die Tatsache, dass eine plötzliche Wendung TKKG bzw speziell ein Mitglied der Bande vor einenRentier150-1 erschreckenden Verdacht stellt. Da habe ich beim Hören %was% ungläubig den Kopf geschüttelt, aber so ganz sicher war ich mir eben doch nicht. Man hat bei dieser Folge also wirklich gut Gelegenheit, bei dem Fall mitzuknobeln. Es ist nicht so, dass man ihn im Nullkommanichts durchschaut hat. Und ein wenig Grusel ist ebenfalls mit dabei. TKKG in ihrer Version von „Die Vögel“.

Dazu trägt auch bei, dass sich die Sprecher der Verdächtigen sich lange, sehr lange, nicht schon durch böse Sprüche oder einen Gangsterslang verraten. Angela Roy gibt eine glaubhafte und ernsthafte Wissenschaftlerin und zweite Vorsitzende eines Technikunternehmens. Woody Mues gelingt es ebenfalls, dass man seiner Figur gegenüber stets gewisse Zweifel hegt, sich aber nie wirklich sicher ist. Lediglich Alexandra Doerk als Tiertrainerin konnte mich nicht überzeugen. Da passt die Betonung häufig einfach nicht. Ihre Stimme klingt verstellt und viel zu hoch.

Ein ordentlicher Soundtrack begleitet die Geschichte. Es sind tatsächlich mal Stücke zu hören, die nach einem Jugendkrimi klingen. Leise und drängend aus dem Hintergrund. Das ist mir hier wirklich aufgefallen. Schön. Die Geräusche gehen ebenfalls in Ordnung. Insofern in diesem Bereich eine ganz feine Sache.

Irgendwie passt das Covermotiv für mich nicht ganz zur Geschichte, owbohl es eine Szene daraus zeigt. Man fragt sich allenfalls, was TKKG zu einer Tiertrainerin führt. Aber für eine Geschichte um einen geheimnisvollen Dieb wirkt es auf mich doch etwas zu winterlich-idyllisch. Trotz der erschrockenen Gesichter der Freunde.

Fazit:  Nach einem bedenklich unspektakulären Anfang mausert sich die Story ganz ordentlich. Sie ist für die Verhältnisse dieser Reihe recht komplex und hält eine Wendung bereit, die einen staunen und tatsächlich auch zweifeln lässt. Für mich eine der besseren Folgen der Serie.

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