Sternenschweif (25) – Freundschaftszauber

Titel: Sternenschweif (25) – Freundschaftszauber / Verlag: USM Audio / Spielzeit: ca. 68 min / Sprecher: Anita Hopt, Annette Gunkel, Nora Jokosha, Steffen Wilhelm ua

sternenschweif25Inhalt: Laura freut sich sehr: Ein neues Mädchen zieht in die Nachbarschaft! Und das Beste ist: Das Mädchen hat auch einen Hund und ein Pferd wie Laura! Doch das Pferd sieht so traurig aus. Was ist nur los mit ihm? Im Schutze der Nacht besuchen Laura und Sternenschweif das Pferd. Vielleicht kann ein Zaubertrank aus ihrer geheimnisvollen Kiste ihm helfen?


Ein neues Abenteuer für Laura und ihr geheimnisvolles Pony Sternenschweif. Ein neues Mädchen in der Nachbarschaft sorgt für Aufregung. Julia besitzt genau wie Laura ein Pony, doch das sieht so unglaublich traurig aus. Nun gilt es herauszufinden, was mit Mystery los ist. Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich schön. Man kann hier eine ganze Menge über Freundschaft lernen. Beispielsweise dass Freundschaft auch schwierig sein kann, dass es sich aber immer lohnt, dafür zu kämpfen. Und für einander da zu sein.
Mysterys Geheimnis bin ich lange nicht auf die Spur gekommen. Bis dahin fand ich das Pony sogar ganz schön stur und hätte an Lauras Stelle wohl bald aufgegeben. Somit war es eine echte kleine Überraschung als ans Licht kam, was mit Mystery los ist und was tatsächlich in ihm steckt.
Allerdings habe ich diese Geschichte auch als etwas zu vollgestopft empfunden. So kam es, dass ich mich mehrmals gefragt habe, was denn wohl noch alles passieren würde. Das Rätsel um Mystery, sein drohender Verkauf, mehrere Versuche und Ideen um ihn zugänglich zu stimmen, eine Schulaufgabe, Eifersucht. Das ist schon eine ganze Menge. Vor allem für ein Kinderhörspiel. Über eine Stunde Spielzeit halte ich da sowieso für recht happig. Für mich persönlich zog es sich durch diese ständigen neuen Entwicklungen und Wendungen ziemlich in die Länge.

Die meisten der Sprecher sind mir inzwischen vertraut. Das ändert aber nichts daran, dass ich speziell mit Anita Hopt als Laura so meine Probleme habe. Ihre Stimme klingt oft verstellt und bemüht auf kindlich getrimmt. Gleichzeitig bekommt sie Sätze in den Mund gelegt, die ein Kind so wohl niemals sagen würde. Authentisch klingt anders.  Dagegen hat mir Nora Jokosha alias Julia prima gefallen. Sicher, auch bei ihr sind mitunter Sätze dabei, die alles andere als typischer Kindermund sind, aber sie kommt damit hörbar besser klar. Und sie verstellt ihre Stimme für die Rolle auch nicht. So klingt sie zwar eine Spur älter als Laura, aber das hat mich nicht gestört. Lieber so, statt einer weiteren Figur, der ich ihre Jugendlichkeit nicht abnehmen kann.

Neben dem märchenhaften und verträumten Titellied sind auch während der Geschichte wie gewohnt schöne und sehr stimmige Stücke zu hören. Sie tragen dem Magischen in der Geschichte Rechnung. Da fühlt man sich schnell in Lauras und Sternenschweifs Welt versetzt und kann davon träumen, selber auf einem Einhorn durch die Lüfte zu fliegen. Eine ausgefeilte Geräuschkulisse sorgt dafür, dass das Geschehen anschaulich rüberkommt.

Einmal mehr eine sehr schönes Covermotiv, das diese Folge ziert. In der Szene mit dem Einhorn und dem Hund ist Bewegung. Gleichzeitig sieht man, wie gut sie sich verstehen. Und mit den funkelnden Sternen ist es unverkennbar, dass etwas Magisches in der Luft liegt. Das passt so hunderprozentig zu dieser Geschichte.Rentier150-1

Fazit:  An sich eine wirklich schöne Geschichte um das Thema Freundschaft. Mit allen Höhen und Tiefen, die dazu gehören, und mit einer Überraschung am Ende =Welt=. Mit den vielen neuen Entwicklungen und Wendungen wirkte sie auf mich aber etwas überladen, wodurch sich das Handlung für mein Empfinden manchmal ganz schön zieht.

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