Kati & Azuro (06) – Eiskalt erwischt!

Titel: Kati & Azuro (06) – Eiskalt erwischt! / Verlag: Europa / Spielzeit: ca. 55 min / Sprecher: Carolin von der Groeben, Nina Mölleken, Hella von Sinnen, Rolf Berg, Patricia Frey ua

azuro06Inhalt: Tierarzt Doktor Kakuschke schlägt Alarm! Rund um Flintrup werden in letzter Zeit ungewöhnlich viele Hundewelpen schwer krank. Was ist da los? Hat der seltsame Fund, den Kati und Cleo am Mondsee machen, etwas mit den Welpen zu tun? Azuro bringt die Mädchen auf die richtige Spur. Doch gerade als Kati beginnt, die Zusammenhänge zu verstehen, nimmt die Geschichte eine äußerst gefährliche Wendung.


Das sechste Abenteuer von Kati, Cleo und Azuro startet schon gleich dramatisch mit einem Notfall bei Tierarzt Doktor Kakuschke. Mir als Tierfreund hat dieser Anfang schon in der Seele weh getan. Das arme kleine Kerlchen!
Allerdings trägt dieser Anfang zusammen mit den nächsten Ereignissen schnell dazu bei, dass man sehr bald ahnt, in welche Richtung de Geschichte geht bzw was da rund um Flintrup los ist. So wirklich überraschen kann sie daher nicht mehr. Erst am Ende gibt es noch eine Überraschung über die ich ebenso empört war bis Kati und Cleo.
Es ist also nicht so, dass die Folge vor Spannung strotzt. Trotzdem hat sie mir aus zwei Gründen gefallen. Erstens ist es für mich eine echte Detektivgeschichte, denn Katis und Cleos Nachforschungen habe ich mit Interesse und Neugier verfolgt. Speziell Cleo hat mich mit ihrem Hobby rund um alles Technische begeistert und überrascht. Es geht bei den Ermittlungen der Mädels also ausgesprochen modern zu. Das muss bei einer solche Geschichte heute auch so sein.
Zweitens dreht sich in dieser Episode alles um ein Thema, das leider, leider traurige Realität ist und allen Tierfreunden die Haare zu Berge stehen lässt. Es ist eine gute Idee, das in einem Hörspiel unterzubringen und Kindern so deutlich zu machen, zu welchen Schandtaten Menschen imstande sind, wenn es um Tiere geht.

Es wird, es wird! Bisher haben mich Carolin von der Groeben und Nina Mölleken ja nicht unbedingt vom Hocker gehauen, aber bei dieser Folge ist es unüberhörbar, dass die beiden immer besser in Form kommen. Dieses Mal hat es richtig Spass gemacht, ihnen zuzuhören. Und jede klang bedeutend authentischer und lockerer als in den Folgen bisher. Toll! Hella von SinnenRentier150-1 hätte ich so niemals herausgehört. Ich war ehrlich überrascht als ich ihren Namen =Nacht= in der Sprecherliste entdeckte, aber ich finde es toll! Sie verleiht Fabienne Siemering einen energischen und leicht arroganten Ton, was gut zu dieser Figur passt.

Das verträumte Titellied können die jungen Hörerinnen sicher mittlerweile problemlos mitsingen. Es ist ein kleiner Ohrwurm. Es ist schön, dass man in der Geschichte oft auch ruhige und wenig fröhliche Stücke hört. Das ist dem Thema der Folge angemessen. Eine rundum ordentliche Geräuschkulisse macht das Geschehen vorstellbar.

Das Covermotiv verrät nichts über die Geschichte. Dafür ist es ein schönes, winterliches Motiv, das gut zu einem Hörspiel in dieser Jahrezeit passt. Pferdenärrinnen dürfte es auf jeden Fall gefallen.

Fazit:  Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich lange spannend, dafür machen Katis und Cleos Nachforschungen Spass. Außerdem geht es um ein wichtiges Thema, das man -meiner Meinung nach- auch junge Menschen schon gut zumuten kann und auch sollte! „Eiskalt erwischt!“ hat mir prima gefallen.

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