The Real Ghostbusters (04) – Das Stantz Trauma

Titel: The Real Ghostbusters (04) – Das Stantz Trauma / Verlag: Soundtales Productions / Spielzeit: ca. 45 min / Sprecher: Timo Blaustein, Denis Can, Bianca Füll, Robert Frank, Steffen Tom Lorenzen, Martin Bäcker ua

gb04Inhalt: Ray Stantz, der Sonnenschein der vier Freunde: Doch wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Als ein Freund aus längst vergangenen Tagen zurückkehrt, muß Ray sich seiner Vergangenheit stellen – Oder New York wird den Preis zahlen!


Diese Folge beginnt mit einem  interessanten Blick in Rays Vergangenheit. Dort ging einst ein Experiment schwer daneben. Mit ungeahnten Folgen, die Ray später im Heute wieder einholen. Zwar geht es auch in dieser Episode darum, New York und die Menschen vor geisterhaftem Grauen zu bewahren, aber große Action sucht man vergebens. Stattdessen schlägt die Geschichte ungewohnt ruhige Töne an, was ihr auch ausgesprochen gut steht. Außerdem erfährt man so etwas mehr über Rays Wesen, was der Figur eine gewisse Tiefe verleiht.
Und auch Kollege Peter ist nicht gerade vom Glück gesegnet. Noch immer versucht er verzweifelt, Dana zurückzugewinnen.
Insgesamt also eine Folge, die sich mal ernsthafter präsentiert als ihre Vorgänger.
Auf eine kleine Prise Humor muss man aber dennoch nicht verzichten. Es gibt durchaus Momente und Dialoge, die einen schmunzeln lassen. Schließlich sind die Ghostbusters letztlich doch ein kleiner Haufen von Chaoten, da geht es gar nicht ohne.

Die Sprecher kommen immer mehr in Form. Es macht einfach Spass, ihnen zuzuhören. Die Hauptsprecher harmonieren wirklich prima miteinander und spielen sich rasant die Bälle zu. Da sieht man die Figuren direkt vor sich.

Einmal mehr begleitet eine abwechslungsreiche Musik- und Geräuschkulisse diese Folge. Dabei wird unüberhörbar Wert darauf gelegt, dass die eingesetzten Stücke zur Stimmung der jeweiligen Szenen passen. Die Geräte der Ghostbusters geben futuristische Klänge von sich und die Laute aus der Geisterwelt sind durchaus mal für eine kleine Gänsehaut gut.

Das Cover zeigt Ray in recht betrübter Stimmung. Kein Wunder, wenn man bedenkt, was ihn in dieser Geschichte erwartet. Ein passendes Motiv also, gehalten in tristen Farben, die die Stimmung der Folge zusätzlich deutlich machen.

Fazit:  In dieser Folge erwartet einen nur wenig Geisterjäger-Action. Stattdessen beleuchtet man Rays Vergangenheit und schlägt dabei unerwartet ernsthafte Töne an. Das hat mir Ray als Figur greifbarer gemacht.

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