Glucksi zieht nach Monsterstadt (Bine & Benjamin Brändle / Robert Missler)

Titel: Glucksi zieht nach Monsterstadt / Verlag: Igel Records / Spielzeit: ca. 76 min / Buch: Bine & Benjamin Brändle / gelesen von: Robert Missler

glucksiInhalt: Glucksi, das fröhliche Monster, steht ratlos vor einer Kiste, in der sich sein neues Fertighaus befindet. Es braucht dringend einen Hammer, um den roten Knopf zu betätigen und so die Kiste zu öffnen! Also macht sich Glucksi in seiner neuen Heimat Monsterstadt auf die Suche. In der ungewöhnlichen Stadt lernt er jede Menge andere Monster kennen. Ob ihm jemand helfen kann?


Wer kennt sie nicht, diese Angst vor dem Monster im Schrank oder unter dem Bett? Speziell Kindern dürfte das bekannt vorkommen. Dann empfehle ich dieses Hörbuch, das sich an Hörer ab 4 Jahren richtet. Mit Glucksi und seinen Freunden lernt man gleich eine ganze Bande an Monstern kennen, von denen aber nicht ein einziges erschreckend ist.
Insgesamt sieben angemessen kurze Geschichten um die Monster finden sich auf der CD. Zu Beginn zieht natürlich Glucksi nach Monsterstadt. Genau wie der Titel es verspricht. Es macht Spass, ihn dabei zu begleiten wie er auf der Suche nach einem Hammer nach und nach die anderen Monster kennenlernt. Sie alle sind niedlich und witzig. Und als Glucksi zum Schluss sein Haus auspackt, da wird es glatt ein wenig dramatisch. Gut, dass Glucksis neue Freunde ihn bereits für einen solchen Fall ausgestattet haben.
In den anderen Geschichten kommt Glucksi dann zwar ab und zu auch vor, aber eigentlich drehen sie sich hauptsächlich um anderen Monster aus Monsterstadt. Wie zum Beispiel den verpennten Dösi, das Mini-Monster Winz oder auch Bangebüx Bammel. Jeder erlebt so sein eigenes kleines Abenteuer. Auch sie sind lustig und niedlich geraten, und bei jedem wird deutlich, dass es ganz wichtig und schön ist, wenn man Freunde hat.

Robert Missler tobt sich bei dieser Lesung so richtig aus. Für jedes Monster hat er eine ganz eigene Stimme auf Lager. Man klingt er trantütig für Dösi, mal piepsig für Winz oder ängstlich, wenn Bammel zu worte kommt. Und auch alle anderen Monster erkennt man sofort an der Stimme. Mich beeindruckt es immer wieder, wie schnell und leicht er zwischen den Monsterstimmen und seiner normalen Erzählstimme wechselt.

Bei der fröhlichen und schwungvollen Akkordeonmusik muss man einfach sofort mitschwingen. Während der Geschichte sind aber auch noch andere Melodien zu hören. Und einige Geräusche werden ebenfalls von Instrumenten gespielt. Gelacht habe ich über die Countdown-Stimme als Glucksi sein Haus auspackt. Der Effekt mit dem die Stimme verfremdet wird, klingt wahrlich imposant.

Schon dem Cover sieht man sofort an, dass die Monster in diesen Geschichten alles andere als gruselig sind. Sie sind wunderbar bunt und sehen zu Knuddeln aus.

Fazit:  Angst vor Monstern im Schrank oder unter dem Bett? Dann unbedingt dieses Hörbuch anhören! Mit der Vorstellung der Monster wie sie hier dargestellt werden, dürfte sich die Angst bald verkrümeln. Wirklich schöne spaßige und goldige Geschichten.

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