Jack Deveraux (02) – Der Nachtalb

Titel: Jack Deveraux (02) – Der Nachtalb / VerlagAurelia by Felicity Media GmbH / Spielzeit: ca. 77 min  / Sprecher: Patrick Roche, Werner Uschkurat

deveraux01Inhalt: Nach dem Tod seines Vaters übernimmt Jack dessen Buchladen. Dort entdeckt er ein mysteriöses Buch und kommt einem gut gehüteten Geheimnis der Deverauxs auf die Spur.

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Die erste Folge nahm sich zunächst Zeit, die Figuren vorzustellen. Das Mysteriöse nahm nur langsam Anlauf und bis es richtig rund ging, war die Geschichte fast schon am Ende angekommen. Ich fand dieses Anlaufnehmen völlig gerechtfertigt. Diese zweite Folge kommt dagegen sehr viel schneller auf Touren.
Ich mag unheimliche bis gruselige Geschichten, die sich irgendwie mit dem Schlaf und / oder Träumen befassen. Da ist ein Nachtalb natürlich ganz nach meinem Geschmack. Die Vorstellung dieses Wesens alleine finde ich schon schaurig, aber es hier quasi „bei der Arbeit“ zu erleben, das ist noch mal eine Schippe gruseliger. Außerdem kann ich mich spontan nicht an andere Geschichten mit dieser Schauergestalt erinnern. Daher fand ich den Nachtalb mal ganz kreativ. Vampire, Werwölfe & Co. kann schließlich jeder.
Man merkt zudem, dass Jack und Emma so langsam zu einem Team werden. Ein sehr ungleiches Team, aber das ist ja nicht verkehrt. Es sorgt hier immerhin für ein paar wirklich pfiffige Dialoge. Aber die beiden arbeiten in ihrem zweiten Fall auch wirklich gut zusammen. So gehört sich das für ein Team auf Geisterjagd. Wobei mir Emma ja immer noch zu jung scheint. Dafür, dass sie schon mit Jacks Vater zusammengearbeitet hat. Über den erfährt man in dieser Folge übrigens ein bisschen mehr. Episode 1 war da ja nicht so ergiebig. So entwickelt sich wohl langsam der Kreis um Jack und Emma. Das sorgt so ganz nebenbei dafür, dass die Chraktere greifbarer werden und ihre Stärken und Schwächen aufgezeigt werden. Und ja, für mich brauchen solche Figuren eben auch ihre Ecken und Kanten.

Patrick Roche schlägt sich ebenso gut wie in Folge 1. Ich mag seine Stimme und den lockeren Ton, den er für Jack bereithält. Und dass er ihn nicht wie den obercoolen Helden klingen lässt, denn das ist Jack nicht. Und wird es hoffentlich auch nicht werden. Emma klingt bei ihm unüberhörbar clever, aber es blitzt immer wieder unverkennbar durch, dass Emma auch einen schönen Sinn für Humor hat.

Musik spielt auch beim „Nachtalb“ wieder eine große Rolle. Mir ist es zwar nachwievor manchmal etwas zuviel des Guten, aber nun wusste ich immerhin, worauf ich mich einstellen musste. Und man muss Aurelia weiterhin zugute halten, dass sie ihe Melodien unüberhörbar sorgfältig auswählen. Das sorgt zu den entsprechenden Szenen für ein wohliges Schaudern.

Fazit:  Folge 2 kommt schneller zur Sache als die Vorgängerfolge und schickt mit den Nachalb eine schaurige Kreatur ins Rennen, die einem nicht schon an jeder Ecke begegnet ist. Ein spannender Fall für Jack und Emma, die auf dem besten Wege sind, ein richtig tolles Geisterjäger-Duo zu werden.

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